Erster Po einer Hummelkönigin in den Safranfeldern von Berlin Friedrichshain

21. März 2011

Hummelkoenigin bei der Pollen und Nektarsuche

Diesen Sonntag haben wir genossen. Sonne pur. Der Kalifornische Himmel über Berlin hat uns zur Hummelsuche im Volkspark Friedrichshain geradezu herausgefordert.

Zu dieser Jahreszeit sind die Wiesen im südlichen Teil des Volksparks übersät mit Krokusblüten. Blau, Gelb und Weiß sind die Farben, die einen kaum noch das Gras erblicken lassen.

Ein Krokusfeld in Berlin Friedrichshain

Super Aroma

Die wohltuende Farbenpracht ist allerdings nicht der einzige Reiz, den diese Berliner Blütenfelder zu bieten haben. Wenn der Wind über die Pflanzen streicht, und einem danach um die Nase rauscht genießt man einen angenehm sanften, wohltuenden Duft von Safran – dem teuersten Gewürz der Welt.

Ein Faden Safran aus Berlin

Safran wird gewonnen, indem man die zentralen Blütenstempel einer bestimmten Krokusart sammelt und trocknet. Unsere einheimischen Krokusse haben weniger und deutlich kürzere, aber ebenfalls aromatische Stempelfäden. (link: Safran auf Wikipedia)

Wir haben natürlich sofort die Regenjacken zu Boden geworfen, sind auf die Knie gegangen, und haben die Nasen in die Blütenkelche gesteckt. Der Duft ist unglaublich. Die dunkel-blauen Krokusse riechen am intensivsten.

Blauer Krokus - riecht echt lecker nach Safran

Und sofort war die Versuchung da, nach Hause zu laufen, die Pinzette zu holen und ein paar Gramm der so lokalen Kostbarkeiten für unser Abendessen zu sammeln. Doch dann geschah weshalb wir eigentlich gekommen waren: Die erste Hummel summt uns um die Nase. Von oben bis unten eingestaubt in Krokusblütenstaub. Und natürlich können wir einem unser Lieblingstiere nicht das Essen wegessen ;)

Der Krokus ist eine wichtige, frühe Nahrungsquelle für Hummeln und Bienen.

Hummel im Flug

Hummel im Flug ueber Krokussen in Berlin

Überall Hummeln – Wo sind die Bienen?

Hummeln haben den Bienen und anderen Insekten gegenüber einen großen Vorteil. Diesen Vorteil haben sie heute an diesem sonnigen aber kalten Sonntag gnadenlos ausgespielt. Hummeln haben die Fähigkeit sich durch die Bewegungen Ihrer Flügelmuskulatur selbst aufzuheizen. Ihre Größe und kugelrunde Masse funktioniert dabei wie ein Wärmespeicher. Das flauschige Fell ist die perfekte Wärmedämmung.

Diese unfairen Wettbewerbsvorteile erlauben es den Hummeln, schon bei niedrigeren Temperaturen zu fliegen. Das bedeutet sie können schon an Tagen fliegen wo es nur 8-10 Grad gibt. Bienen zum Vergleich brauchen mindestens 12 Grad. Auf Grund dieses Temperaturvorsprungs von 4 Grad können die Hummeln außerdem an den noch kälteren Tagen früher am Morgen starten und länger in den Abend fliegen.  Die frühe Hummel trinkt also zuerst ;)

Es ist natürlich nicht alles nur Zuckerschlecken. Die Hummeln sind die Ersten und Einzigen an so einem sonnigen, kalten Sonnentag im Frühjahr. Aber auch die Amseln sind da, und haben so nur die Hummeln zum Ziel. So eine Hummelkönigin lebt gefährlich. Von 200 Jungen Hummelköniginnen am Anfang des Jahres schafft es im Durchschnitt nur eine Einzige, ein Nest zu gründen.

Nicht nur Bienen – auch Hummeln brauchen deshalb unseren Schutz!

Wer noch mehr über Hummeln wissen möchte: Liebeserklaerung an die Hummel

Liebeserklärung an die Hummel

14. Februar 2011
Erdhummel mit dem typischen weißen Po

Erdhummel mit dem typischen weißen Po

Liebe Freunde,

Wusstet ihr, dass es über 28 verschiedenen Hummelarten in Deutschland gibt? Neben der dunklen Erdhummel (die hat einen weißen Po und ist gelb schwarz weiß gestreift) gibt es zum Beispiel auch keusche Kuckuckshummeln. Die Kuckuckshummel schummeln sich in ein fertiges Nest, stechen die Erdhummel ab, und ziehen dort ihren Nachwuchs heran. Kuckuckshummeln sind stärker als normale Erdhummeln Kuckuckshummeln sind Faulis, sie tragen keinen Pollen ein. Man erkennt Sie an den dunklen Flügeln. Wenn ihr das nächste Mal eine Hummel seht, einfach ein bisschen näher rangehen.

Die Hummel überwintert ähnlich wie die Wespen, das Volk stirbt, nur die Königin bleibt und buddelt sich eine Handbreit unter der Erde ein. Es folgt eine 7-monatige Fastenkur. Nur 1 aus 10 Königinnen schafft es und überlebt den Winter.

Hummeln sind Workaholics, sie besuchen etwa 5 Mal so viele  Blüten wie die Bienen. Die Erdhummel kann 12 Mal so viel Nektar sammeln. Wenn die Sammelblase der Hummel gefüllt ist, hat die Hummel das doppelte Gewicht. Dafür braucht sie 0,04 Milliliter Nektar und hunderte von Blüten der gleichen Art. Hummeln fliegen auch spät abends und tummeln sich schon bei sehr geringen Temperaturen ab 8 Grad (Bienen fliegen erst ab 12 Grad). Das liegt daran, dass die Hummeln eine eingebaute Heizung haben und sich von selbst aufheizen können. Um Pollen zu erhalten, erzeugen die Hummeln mit ihrem Flugmotor Vibrationen, dadurch wird der Pollen abgeschüttelt. Am liebsten mögen die Hummeln Wildkräuter und Blumen, die einen langen Kelch haben  – Eisenhut, Rittersporn, Lupine, aber auch Erbsen, Bohnen, Tomaten, Disteln, Salbei und Wolliger Zeist. Der Rüssel der Hummel kann bis zu 22 mm lang sein – das ist z.B. bei der Eisenhuthummel so, die fliegt nur auf Eisenhut und deren Rüssel ist genauso lang wie der ganze Körper.

Nach dem Winterschlaf stärkt sich die Königin durch Nektar (Kohlenhydrate) und Pollen (Eiweiße). Ganz am Anfang des Jahres blühen Winterheide, Weidenkätzchen und Taubnessel – sie dienen allesamt als Treibstoffquelle. Nachdem die Königin-Hummel gestärkt ist, geht es auf Nistplatzsuche. Besonders schön finden dicke Hummeln verlassene Mäusenester, Komposthaufen und Moospolster. Dazu schwirren die Hummeln im Zickzackflug nah an der Erde und achten auf Kontrastunterschiede. Von 100 überwinterten Königinnen-Hummeln, schaffen es nur 5 ein Nest zu gründen. Wenn die Königin-Hummel das perfekte Nest gefunden hat, zerbeißt sie altes Nistmaterial (z.B. Stroh, Heu, Laub und Moos) baut sich daraus ein 3 bis 4 cm große Nistkugeln. Die Königin schwitzt Wachs aus und  formt daraus Näpfchen in die Pollen und bis zu 15 Eier einlagert werden. Die Eier müssen gewärmt werden. Zusätzlich baut die Hummel Nektar ‚Tönnchen‘. Zum Füttern des Nachwuchses werden die Näpfchen jedes Mal aufs Neue geöffnet und verschlossen. Dafür sind die Stockhummeln zuständig, deren Job darin besteht, Türen zu öffnen und zu schließen. 7 Tage bleibt der Hummelnachwuchs im Gemeinschaftszimmer, dann werden die Larven umgebettet, bekommen Einzelzimmer und Einzelfütterung. Die Larven spinnen mit Seide ein Kokon und wandeln sich durch die Metamorphose in das fertige Hummelinsekt um. 15 Tage nach der Verpuppung schlüpfen die Arbeiterinnen-Hummeln. Das Schlüpfen dauert meist 30 Minuten und geht nur mit freundlicher Unterstützung einer Stockhummel, die dem Newbie hilft und auch mal mit einem kleinen Stoß raus schubst. Die frischen Hummeln sehen noch ganz zerzaust aus und haben erst 2 Tage später ihre typische Färbung. Es sieht ziemlich unordentlich aus in so einem Hummelnest.

Von Mitte Juli bis Ende August entstehen Drohnen (männliche Hummeln) und neue Königinnen, die ähnlich wie bei den Bienen durch spezielle Fütterung ein Vielfaches der Größe erreichen. Die Arbeiterinnen-Hummeln legen Drohneneier und fressen mit Vorliebe die Drohneneier der anderen Arbeiterinnen auf, damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die eigenen Gene weitergegeben werden. Nachdem die 2. Generation Hummeln geschlüpft  ist, setzt sich die alte Königin zur Ruhe und stellt die Nachwuchsproduktion (also die Eiablage) ein, dies geschieht meist mehr oder weniger freiwillig. Die Hummel-Königin wird nämlich von ihren Hofdamen, die sich aufopferungsvoll den ersten Teil des Sommers um sie gekümmert haben, durch Beißen, Schubsen und Ärgern rausgeekelt.  In einem Hummelvolk können zu Spitzenzeiten bis zu 600 Hummelchen leben. Davon sind es dann ein paar Hundert Königinnen-Hummeln, die aber erst nach dem Hochzeitsflug, bei dem sie durch Drohen begattet werden, für die Nestgründung im nächsten Jahr vorbereitet sind.

Wenn Hummeln einen schönen Nistplatz gefunden haben, kommen sie gern im nächsten Jahr zurück. Man sollte ihre Wohnung deshalb nicht so schnell weitervermieten und lieber einen zweiten vielleicht selbstgebastelten Nistkasten aufstellen.  Aber wie schafft man es nun ein Hummelvolk im eigenen (Vor)Garten anzusiedeln?

Ganz liebe Grüße,

Annette von BerlinerHonig

PS: Letzte Woche hörte ich einen Hummel Vortrag im Imkerverein Zehlendorf von Wolfgang Pfister. Das hat mich so sehr inspiriert, dass ich mir die Dokumentationen ‚Königin für einen Sommer‘ und ‚der Hummeldoktor‘ Eberhard von Hagen anschauen musste. Das sind meine Notizen.  Und der zweite Teil folgt.

Was heute passiert ist ….

9. Februar 2011
ein Block aus eingeschmolzenem Bienenwachs

Liebe Freunde,

Bei uns sieht jeder Tag anders aus.  Manchmal rufen uns Imker an oder wir bekommen eine Empfehlung. So erzählte mir ein befreundeter Imkr letzte Woche von Sven, einem Imker aus Treptow, der Honig übrig hat. Meist hören die Imker dann mit der Bienenhaltung auf oder schrauben die Völkeranzahl zurück. d.h. übersetzt ‚weniger Bienen‘ und das gefällt mir ja gar nicht. (Dazu eine kleine Erläuterung: Die Bienenvölker in Berlin tragen sehr viel Honig ein. Das können bis zu 50kg pro Bienenvolk sein. Auf dem Land hingegen freuen sich die Imker über 20kg Honigertrag. Woran das liegt? Ganz einfach, in Berlin gibt’s so viel zu Futtern für die Bienen. Wir Menschen sind ja auch umzingelt von Restaurants und Imbissbuden. Nur, dass das reichhaltige Angebot bei einer Biene nicht ansetzt, ganz im Gegensatz zu uns. Die reiche Ernte führt dazu, dass der Imker quasi in Honig badet und den Honig bewegen muss, was nicht immer ganz so einfach ist, wie folgende Geschichte belegt.) Heute habe ich mich mit Sven zum Honigkosten und Bienenquatschen getroffen. Der Honig war ganz vorzüglich. Sven erzählte mir auch, dass er versucht habe, auf einem Markt in Berlin seinen Honig anzubieten, er wurde dankend abgewiesen, weil er kein Biozertifikat hatte. Soweit ist es schon, Honig der eingeflogen wurde und einen Stempel hat, wird bevorzugt behandelt, weil er beweisen kann, dass er Bio ist – was ‚Bio‘ wirklich bedeutet, wissen die wenigsten, auch, dass es sich bei dem ‚Bio-Label‘ für Honig eigentlich um die Bienenhaltung handelt und nicht um den Honig. Honig, der von nebenan nur über die Straße getragen werden muss, wird abgelehnt. Sowas ist nicht gerade ermutigend, das versteht jeder. Ich kenne das zu gut. Wir durften auf dem Heldenmarkt in Berlin auch nur einen Vortrag halten und nicht den Honig anbieten. Vielleicht machen wir das nächste Mal einen Proteststand vor dem Eingang.  Da frage ich mich wirklich, wie eine Welt tickt, die einheimische Produkte nur mit Zertifikat  akzeptiert und wie der Handel den Markt verzerrt.  Neben Highlights, wie es Honigverkostungen nun einmal sind, steht natürlich auch Routine an. Wir machen alles selbst, Honig abfüllen und etikettieren, Kunden per Telefon oder Email beraten, Rechnungen schreiben, Päckchen packen und mit der Bank telefonieren, weil es eben auch Menschen gibt, die nicht nur Gutes wollen – ein bisschen Schuld haben wir selbst, weil wir unsere Kontodaten veröffentlich hatten – naja, manche Fehler macht man nur einmal. Letzte Woche war ich auf einem Stand auf der Grünen Woche und habe einen ganzen Tag lang von den Bienen erzählt und die Besucher Bienen streicheln lassen. Das war wunderbar und natürlich anstrengend und manchmal nicht so toll – bei schönstem Sonnenschein in dieser stickigen Halle zu stehen. Dafür durfte ich auch kleine Schweinchen anschauen. Das war super und hat vieles wieder gut gemacht. Ich freue mich schon auf den Frühling, wenn wir wieder raus könnecn, die Bienis rumschnuffeln und man sie richtig gut beobachten kann. Am Montag haben wir kurz in jedes Bienenvolk am Wannensee reingeschaut. Es ist wunderbar wie unterschiedlich sich die Völker entwickeln. Ich konnte keine Fotos machen, weil es so kalt war, aber der Frühling kommt und dann gibts wieder Fotos von den Bienen.

Dafür gibt es heute ein Foto von einem eingeschmolzenen Wachsblock. Die Imker nutzen den Winter, um sich auf die neue Saisaon vorzubereiten. Dazu gehört auch, dass Wachs eingeschmolzen wird, der dann den Bienen als Starthilfe dient.  Detlef hält hier bestimmt das gesammelte Wachs einer ganzen Saison von mehreren Völkern in den Händen. Da hab ich auch nicht schlecht gestaunt.

Eure Annette von BerlinerHonig

Wie lange ist denn nun Honig haltbar?

8. Februar 2011
Frischer Honig

Frischer Honig

 

Lieber Sebastian, Liebe Freunde,

Hier ist wieder eine sehr gute Frage. Wie lange ist denn nun ein Honig haltbar. Und Nein. Du willst Honig nicht in eine Mikrowelle packen.

Honig schmeckt am allerbesten kurz nach der Ernte, das ist so wie bei Saft, oder wenn Du etwas frisch gekocht hast. Lass es eine Weile stehen und naja, besser wird es selten. Ja ja ich weiß, es gibt Sachen, die durchziehen müssen, Honig gehört nicht dazu. Honig besteht zum großen Teil aus natürlichen Traubenzuckern und Fruchtzuckern – das sind ca. 80%. Deswegen konserviert sich Honig quasi von allein und wird in komplett ausgereiftem Zustand mit einem natürlichen Zuckeranteil von über 80%  auch nicht schlecht. Dafür solltest Du den Honig kühl und trocken lagern (Optimal sind 15 Grad) und möglichst wenig Luft ran lassen. Aber das ist schwierig. Ich will meinen Honig auch immer sehen und nicht wegschließen. Du merkst ziemlich genau wie ein Honig aus einem vollen Glas duftet  und wie es duftet, wenn kaum noch Honig im Glas ist. Honig aus halbleeren Gläsern nehme ich zum Kochen, zum Tee oder als Peeling. Das Aroma eines Honigs wird einfach mit der Zeit schwächer, einige Honige kristallisieren aus (was ganz normal ist und am natürlichen Traubenzucker vs. Fruchtzuckerverhältnis liegt). Deswegen empfehlen wir immer Honig aus der aktuellen bzw. letzten Saison zu essen. Wenn Du ein industriell abgefülltes Glas Honig nimmst, kann es passieren, dass der Honig nie auskristallisiert und auch gar nicht mehr duftet, was ich als besorgniserregend empfinde.

Ein Honig der kristallisiert ist, kann man leicht wieder verflüssigen. Am besten ein Topf mit warmem Wasser, manchmal reicht es auch schon, wenn Du das Glas unter einen warmen Wasserstrahl hältst. Ich habe Honig auch schon auf eine Heizung gestellt. Das funktioniert, kann aber ganz schnell sehr heiß werden und dann werden die hitzeempfindlichen Bestandteile des Honigs (z.B. Eiweiße, Vitamine, Enzyme) zerstört. Es gibt einen Richtwert. Im Zentrum des Bienenhauses herrschen  so 35 Grad – und solange ein Honig nicht über 40 Grad erhitzt wird, ist alles super.

Nun stelle ich Dir aber die Frage aller Fragen, warum wird Dein Honig fest und warum machst Du Dir um die Haltbarkeit Gedanken. Honig ist ein natürliches Produkt, was frisch gegessen werden muss. Er wird nicht wie ein guter Wein mit der Zeit besser. Wer seinen Lieblingshonig gefunden hat, sollte ihn schlemmen und genießen und nicht irgendwelche mickrigen Reste für später aufheben. Glaub mir, bei mir zu Hause steht auch noch ein Körbchen mit 50 halbleeren Gläsern, wir nehmen die manchmal zur Geruchsprobe, aber besonders ansehnlich sind die nicht. Zugegeben, ich habe es aber auch noch nicht übers Herz gebracht, sie weg zu tun.

Was die Haltbarkeit angeht, gibt es eine Ausnahme: nicht komplett ausgereifter Honig also quasi Nektar- dieser hat einen niedrigeren Zuckergehalt, dafür aber mehr Wasser, z.T. mehr als 20%. Diese Honige sind sehr lecker aber nur wenige Wochen gut haltbar, bei guter Lagerung kühl und dunkel vielleicht bis zu einem Jahr. Wir haben zum Beispiel einen sehr karamelligen Waldhonig vom August (einer Zeit, in der man in Berlin eigentlich nicht mehr erntet – dafür haben die Bienen Micha nicht nur diesen tollen Honig geschenkt sonder es gab noch 20 Bienenstiche mit dazu) und einen sehr würzigen Frühlingshonig mit Ahorn. Solche Honige bekommt man ganz selten. Das sind dann kulinarische Leckerbissen, die einer gewissen Erklärung bedürfen und auch speziell gelagert werden müssen. Also nur für Schnellessende Kenner.

Honigkuchen Rezept

23. Januar 2011

Bevor ich mit Euch dieses leckere Rezept von Kat Kaufmann teile, gibt es auch noch die Geschichte dazu. Kat ist eine liebe Kundin von BerlinerHonig. Wir haben uns das erste Mal auf dem Weihnachtsmarkt in der Sophienstrasse getroffen, wo Kat unsere Honige probiert hat. Kat wohnt noch nicht so lange in Berlin,  ist aber extra wegen uns zum Markt gekommen. Das finden wir super cool und fühlen uns sehr geehrt. Dankeschön. Auch bei der letzen Honig-Happy Hour war Kat dabei und hat uns dann erzählt, wie sehr Sie den Götterbaum Honig mag. Da Kat auch super gerne backt und kocht hat Sie mir versprochen den Götterbaum Honig mal in einem selbst kreierten Rezept auszuprobieren und hier ist es das Honigkuchen Rezept von Kat Kaufmann.

Zunächst 150g Butter, 150g braunen Zucker und 150g Honig im Wasserbad erwärmen. Eventuell kann man die Honigmenge auch erhöhen, aber Honig hat beim Backen eine andere Konsistenz als Zucker, daher habe ich erst mal halb-halb getestet…

4 Eier aufschlagen, die Honig-Zucker-Butter-Masse unterrühren, dann 150g gemahlene Mandeln, 4 mittelgroße geriebene Möhren, 1/2 TL Salz und 1/2 TL Natron unterrühren.

Nach Belieben würzen – z.B. mit Whisky, oder Zimt, oder Vanille…

In kleine Förmchen füllen und etwa 40 Minuten backen, ggf. auch länger. Abkühlen lassen, vorher ist der Honigkuchen noch sehr klebrig, und genießen!

Wir werden das auf jeden Fall ausprobieren. Danke Kat. Ich bin schon sehr auf Deine nächste Kreation gespannt

Was ist denn nun so besonders am Honig aus Berlin?

21. Januar 2011

Liebe Freunde,

Hier ist eine Frage, die uns häufiger gestellt wird. Ich versuche das Mal ein bisschen zu beschreiben, obwohl ich immer noch der Meinung bin, dass man den Honig schmecken muss. Aber dann nehmt das hier als Vorgeschmack. Warum also ist der Honig aus Berlin so besonders? Weil so viele verschiedene Blüten drin sind, weil er frisch ist, weil er naturbelassen ist, nicht gefiltert, nicht gemischt und weil er von nebenan kommt. Und bei den Honigen im Supermarkt soll das nicht so sein? Naja … Vor 3 Jahren dachte ich auch noch, dass es den Bienen auf dem Land besser geht. Pustekuchen.

Aber der Reihe nach:

Jede Stadt / Region hat einen ‘BlütenFingerabdruck’ – in Berlin blühen neben Obstbaumblüten (Apfel, Birnen, Kirschen und Quitten), Ahorn, Rosskastanien (rot und weiss), Robinien, Linden und Götterbaum (kennt kein Mensch, ist aber extrem markant) und Vergissmeinicht. Dazu kommen unzählige Wild- und Balkonpflanzen. Je nachdem wer was anbaut. Die Bienen mögen das.
Monokulturen wie z.B. Raps und Sonnenblumen sind für die Bienen so, wie wenn wir 3 Wochen lang Currywurst essen müssen – nicht so gut für das Immunsystem. Das wirkt sich auch auf den Geschmack des Honigs aus. Außerdem haben wir in der Stadt keine Pestizide, die die Bienen gefährden können. Berlin ist ein Paradies für Bienen – und das ist kein Joke. Ja ja, jetzt kommt bestimmt jemand mit der Schadstofffrage. Absolut berechtigt. Aber, die Bienen funktionieren wie ein Filter, d.h. der Nektar wird gereinigt bevor er in den Bienenbau kommt. Außerdem wurde der Honig aus Berlin auch getestet und war vollkommen in Ordnung.

Das Besondere ist auch, dass es diesen Honig überhaupt gibt, denn in den letzten 10 Jahren haben wir 30% unserer einheimischen Bienen verloren. Wir essen in Berlin ca. 4000 Tonnen Honig, produzieren aber nur 150 Tonnen. Wenn man da rechnet, merkt man schnell, dass das nicht gut ist. Wir machen BerlinerHonig ja vor allem, weil viele gar nicht wissen, dass der Honig, den sie da im Supermarkt kaufen, gar nicht aus Deutschland kommt. Die Verpackung sieht ja immer schön aus. Erst wenn man das Glas umdreht, sieht man, wo der Honig herkommt – Ursprungsland und Abfüllort sind auch zwei verschiedene Schuh. ‘Mischung aus EG-Ländern’ bzw. ‘Mischung aus Nicht-EG Ländern’ – d.h. heisst im Zweifel China und Mexiko, lange Transportwege und Lagerung. Oft schmeckt der Honig, den ich im Mai von einer Marke kaufe, wie der vom Juli, Oktober oder Januar. Das liegt daran, dass diese Honige ‘designt’ werden, d.h. solange gemischt bis sie perfekt sind, d.h. wahrscheinlich 80% der Probierenden sie gut finden (aber das ist Spekulation). Ein Honig kann nämlich nicht gleich schmecken. Oftmals lagern die Bienen in den unterschiedlichen ‘Etagen’ des Bienenhauses (den Waben) verschiedene Honige ein. Bei uns ist es so, dass der Berliner Honig ja aus verschiedenen Ecken kommt. Es entstehen automatisch Unterschiede, weil wir den Honig nicht mischen und so abfüllen, wie er im Bienenhaus ist. Viele sind überrascht, wie unterschiedlich Honige aus Berlin schmecken können.

Besonders wird der Berliner Honig auch durch seine Frische – viele wissen gar nicht, dass frischer Honig anders und am besten schmeckt. Das Aroma verfliegt nämlich nach einer Weile. Das ist so wie beim Saft, gleich nach dem Pressen ist das allerbeste.
Honig wird wegen des natürlichen Trauben und Fruchtzuckeranteils nicht schlecht, d.h. aber noch lange nicht, dass er nach der Ernte genauso gut ist wie 10 Jahre danach – man hat auch Honig in Pharaonen Gräbern gefunden, der war bestimmt noch geniessbar, aber wohlschmeckend auf keinen Fall.

Das sind jetzt die wichtigsten Punkte, wobei ich diese Liste bestimmt ergänzen muss.

Kommt der Honig eigentlich wirklich aus Berlin?

21. Januar 2011

Kommt der Honig eigentlich wirklich aus Berlin? Das ist eine Frage, die wir sehr oft hören. Die Antwort ist: Ja – unser Berliner Honig kommt von Bienen, die im Berliner Stadtgebiet leben. Berlin ist eine der grünsten Großstädte Europas – 20% innerstädtischer Wald + 400.000 offiziell registrierte Bäume (ein paar illegale Bäume gibt es natürlich auch). Über 500 Imker sind gemeldet die 3000 Völker betreuten (aber: früher gab es soviele Bienen fast allein in Berlin Weissensee).  Die Bienen lieben die Blütenvielfalt – angefangen mit begrünten Balkons mit Kräutern (z.B. Thymian und Oregano) und Blumen, über Bäume, Wiesen, Parks (z.B. Volkspark Friedrichshhain), Vorgärten und Kleingärtenkolonien. Berlin ist ein Paradies für Bienen – ohne Monokulturen und Pestizide, die auf dem Land leider zur Tagesordnung gehören. Bienen funktionieren wie Filtern, d.h. Schadstoffe im Nektar gibt die Biene nicht in das Bienenvolk zurück, wo der Honig eingelagert wird. Der eingelagerte Nektar ist quasie gereinigt.

Viele vermuten ja, dass der Honig aus dem Umland kommt, ist aber nicht so. Direkt am Alexanderplatz stehen keine Bienen von Imkern, die bei uns mitmachen – aber den ein oder anderen Balkonbienenstock gibt es ganz sicher, man sieht sie nur nicht so offensichtlich, weil die hiesigen Imker sich auch vor Vandalismus und Diebstahl schützen müssen. Manche Imker halten Ihre Bienen auch auf Dächern – ist etwas beschwerlich, funktioniert aber. Da muss man nicht nach New York schauen.

Unser Berliner Honig kommt z.B. aus Hohenschönhausen, Weissensee, Wannensee, Dahlem, Zehlendorf, Spandau, aus der Nähe vom Botanischen Garten und Köpenick. Die Bienen fliegen im Umkreis von 4 km, und lieben in Berlin besonders die Blüten von Obstbäumen (Äpfel, Birnen, Quitten, oder Kirschen), Rosskastanien (rot und weiss), des Ahorns, der Robinien (falsche Akazien), der Linden (es gibt über 80.000 davon), von Götterbäumen und Vergissmeinicht. In so einem Honig kann der Nektar von über 150 verschiedenen Büten enthalten sein. Das macht ihn so aromatisch.

Mehr Persönliches

21. Januar 2011

Liebe Freunde,

Manchmal gibt es so Tage, da bin ich traurig und frage mich, warum kaufen nicht mehr Leute unseren Honig, warum schreibt uns niemand, wieso stellt niemand eine Frage z.B. warum dieser Honig so besonders sein soll und überhaupt wieso man denn Honig aus Berlin braucht. Das ist ein bisschen so, wie wenn man jeden Tag zum Briefkasten geht und nix drin ist ausser Rechnungen und so komische Werbeangebote. Ihr kennt doch alle `kein Schwein ruft mich an, keine Sau interessiert sich für mich` – genauso ist das. Wenn Du anfängst ein Unternehmen aufzubauen, weiss man ja nie so richtig, ob das alles aufgeht, was man sich so gedacht hat. Dann denke ich die ganze Zeit `Esst mehr einheimischen Honig, sonst gibt es bald keine Bienen mehr ` und am liebsten möchte ich es rausbrüllen mit einem Megaphone. Ich weiss aber auch, wenn alle anfangen würden, den BerlinerHonig zu essen, hätten wir gar nix mehr da, aber das wäre auch eine schöne Situation. Aber der Honig will erstmal gegessen werden. Gestern zum Beispiel war ich bei meinem Freund Udo und sehe noch ein halbvolles Glas Honig. Das war nicht irgendein Honig. Das war ein Honig mit einem alten Etikett, d.h. der Honig war mindestens 10 Monate alt. `Hilfe`, dachte ich. Warum isst Du den Honig nicht. Dabei hatte ich ihm wieder frischen Honig mitgebracht. Oder ich rufe Kunden an und die sagen mir, dass Sie von dem Honig, den wir Ihnen im Juni geschickt haben, noch 2 Gläser übrig sind. Naja, aber ich kann ja den Leuten nicht den Honig ins Mäulchen stopfen. Obwohl ich es gern würde.

Ich will auch kein Mitleid oder so, nur rausfinden, wie das funktioniert, was ich tun muss, damit mehr Leute unseren Berliner Honig ausprobieren und nicht mehr zum 0815 Standardhonig greifen, der – ohne, dass es die meisten wissen – meist aus China oder Mexiko kommt, und nicht nur wegen der Entfernung ziemlich weit weg ist von dem, was wir hier um die Ecke an Honig ernten. Deswegen habe ich mir überlegt, dass ich ein bisschen auf Explorationskurs gehe und mir anschaue, wie das die anderen machen und mehr Fragen stelle. Wir werden also nicht mehr nur Rezepte und lustige und vernachlässigte Lebensmittel aus der Region posten (das machen wir auch weiterhin), sondern Euch auch ein bisschen hinter die Kulissen schauen lassen, wie das alles so funktioniert bei uns und Euch vor allem auch Raum geben.

Eure Annette

Munter-Macher Suppe mit Kokosöl, Karotten, Ingwer und Honig

14. Januar 2011

Es gibt nichts Schöneres als das Jahr mit einer Erkältung anzufangen. Nach einem Termin mit anderen regionalen Produzenten, fahre ich über Marzahn Richtung Mitte und komme an den goldenen Ms von McDonalds vorbei. Wie einfach wäre das jetzt. Total verrotzt, nicht mal aussteigen – bestellen – essen – fertig. Aber es wäre auch nicht gut. Das Teufelchen siegt nicht. Dem Engelchen fallen schöne Worte ein – Kokos, Möhrchen, Ingwer, Kohl, Honig und schwupp die wupp stehe ich in meiner Küche. Zuerst nehme ich Kulau Kokosöl von meiner lieben Freundin Josefine. Das Kokosöl ist eine willkommene Abwechslung in unserem sonst olivenöllastigem Haushalt. Also ein Experiment. Heute koche ich eine Entschlackungs- und erkältungstaugliche Karottensuppe mit Wirsingkohl, Rosenkohl, Lindenhonig, Ingwer und Muskat. Das sind fast alle Zutaten, die Du brauchst und die ich in meiner Küche gefunden habe. Um für den Rest der Woche versorgt zu sein, nehme ich mir den größten Topf, den ich finden kann – gefühlte 20 Liter (stimmt aber nicht, sind wahrscheinlich nur 7)

Vor dem Pürieren ist nach dem Pürieren

Vor dem Pürieren ist nach dem Pürieren

Du brauchst: 2 Zwiebeln (geschält, halbiert, geviertelt und dann in Streifen geschnitten), 2 Esslöffel Kulau Kokosöl, 1kg Möhren (grob geputzt und dann in Fingerdicke Stücken schneiden), eine halbe Staude Rosenkohl oder ein Netz (waschen, putzen und halbieren) und einen kleinen Wirsingkohl (bzw. die Hälfte von einem großen) in Streifen schneiden. Dann noch 2 Äpfel – davon einen in grobe Stücke und den anderen in feine Stücke schneiden, ein 5-10 cm langes Ingwer Stück (klein geschnitten oder gehackt) und Honig (z.B. Hauptstadtlinde)

Was Du jetzt machst: Das Kokosöl kommt mit den Zwiebeln in den grossen Topf und werden mit etwas Salz ca. 5 Minuten angedünstet. Ich fange mit den Zwiebeln an, und gebe die restlichen Zutaten (Rosenkohl, Möhren und Wirsing) dazu, wie sie fertig werden. Es gibt ja auch die “ich schnippel erstmal alles fertig und dann kommt es in den Topf“ Fraktion. Das mache ich auch manchmal, aber meist halte ich es nicht aus und muss vorher schon den Herd anschmeissen – Parallel setzte ich den Wasserkocher auf, sobald das Wasser gekocht hat, gebe ich es in den Topf – soviel Wasser, dass alles Gemüse gut bedeckt ist. Dazu kommt noch mein grobgeschnittener Apfel mit Schale. Das ganze lasse ich ein paar Minuten (vielleicht 5) köcheln, es muss noch bissfest sein. Jetzt schöpfe ich die Hälfte vom Gemüse mit der Suppe ab und stelle das zur Seite. Die restliche Suppe ist bereit zum Pürieren. Bevor es mit dem Pürierstab losgeht, gebe ich den fein geschnittenen Apfel auch mit Schale und die geschnittenen Ingwerstücken (ohne Schale) in den Topf. Und dann wird es püriert. Wenn alles klein ist, wunderbar, dann wird abgeschmeckt. Du brauchst Salz, Schwarzer Pfeffer, Berliner Lindenhonig (Hauptstadtlinde) und frischen Muskat. Beim Honig rate ich zu Vorsicht, 1 Esslöffel kann genug sein. Ich war mit 2 Esslöffeln Honig nicht sparsam, was Jemi zu der Aussage verleitete, dass es sich um eine Nachtischsuppe handele. Ist natürlich Quatsch. Je nachdem wie süß Du es magst, dosiert Du. Salz brauchst Du bestimmt 1 Teelöffel, aber sei auch hier vorsichtig und taste Dich heran. Ich pfeffere gern und viel. Am besten noch eine Brise Muskat und dann ist alles wieder schön. Wer will, verfeinert mit Sahne. Idealerweise dürfte Petersilie nicht fehlen, wer mag, nimmt von dem beiseite gestellten Gemüse etwas zur Deko.

Muskat ist alles

Muskat ist alles

Vor dem Servieren kommt ein Hauch Muskat über die Suppe, und fertig ist Eure Super-Power-Suppe, die durch den Ingwer eine schöne scharfe Säure hat und vom Muskat und dem Lindenhonig abgerundet wird. Wer richtig satt werden will, nimmt einen sehr großen Teller oder schnippelt noch ein paar Kartoffeln rein. Kalorien müsst ihr keine Zählen, denn in dieser Suppe ist nicht annähernd soviel Fett wie in jedem Restaurants – wir sind fast schon sparsam mit unseren 2 Löffelchen Fett. Aber Vorsicht: diese Suppe ist der absolute Wachmacher. Haben wir selbst wider Willen ausprobiert. Ihr seid top-fit. Also nicht zu spät essen, aber das soll man ja sowieso nicht, ach ja ….

Der Super Munter-Macher

Der Super Munter-Macher

Lasst es Euch schmecken!

Eure Annette von BerlinerHonig

Honig und Fisch oder Lachs liebt Honig. Katerfrühstück oder für Zwischendurch

30. Dezember 2010
Lachs liebt Honig

Lachs liebt Honig

 

Honig und Fisch. Das geht wunderbar. Lachs liebt Honig. Hier ist eines meiner Lieblingsrezepte frisch aus dem Honig-Headquarter. Wie immer super leicht und schnell gezaubert.  Passend zum kröhnenden Jahresabschluss, Neustart fürs Katerfrühstück oder einfach für Zwischendurch.

Du brauchst geräucherten Wildlachs (umso dunkler das Rot desto besser) 200gr für 2 Personen sind vollkommen in Ordnung (außer Du fragst Deinen Ernährungsberater), 1 reife Avocado, etwas Salz, Tellicherry Pfeffer,1 Volkornbaqutte oder Weissbrot, wie Du magst und meine Neuentdeckung für Salate und als Dressing: nicht ganz ausgereiften Obstbaumblütenhonig aus Berlin. Schwer zu bekommen aber fantastisch.

Jetzt geht es los. Du nimmst ein Scheibchen Brot, verteilst je nach Gemütsfassung die Avocado darauf. Die Avocado halbierst Du vorher, nimmst den Kern raus (früher habe ich die Kerne gesammelt, da passiert aber leider nicht so viel, die schrumpeln nur und sehen dann nicht mehr so schön aus, also 2 Wochen for the looks ;) ) und für alle Avocado Newbies: das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel aus der Schale heben. Ich liebe Avocado, also kann bei mir die Avocado-Schicht gut und gern 0,5 cm bis lassen wir es 1 cm sein,  also 3-4 schöne Scheibchen von einer halbierten Avocado verteilen. Wers vermatschen will, macht das. Wenn man es nicht vermatscht, kann es passieren, dass die Avocado bald den Boden schmückt – in Abhängigkeit von der Größe des Mündchens.

Jetzt das Zaubermittel: Salz. Denn ohne Salz funktioniert die Avocado nicht. Seid lieb und nehmt feinkörniges Salz, ansonsten wird es schon mal zu heftig. Dann kommt der Lachs. Eine Scheibe reicht, doppelt ist vielleicht ein bisschen viel, auf gar keinen Fall darf der Lachs kleiner als das Brot sein. Und nun der Obstbaumblütenhonig. Vielleicht 1 Teelöffelchn schön über das Brot verteilen. Ja, der Honig darf sich verlaufen. Dazu passt wie immer mein Lieblingsbier ein Heineken oder ein feiner Weisswein aus Sachsen zum Beispiel vom Weingut Jan Ulrich in Diesbar-Seußlitz.

Gute Zutaten gibts wie immer im Frischetempel Nr. 1: Frischeparadies

Lasst es Euch schmecken.

Lachs liebt Honig 2

Lachs liebt Honig 2

 

 

 


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