Archive for April 2015

Wir verlosen Honig vom taz-Dach

29. April 2015

Honig vom taz-Dach2

 

Habt ihr Lust mal den Honig vom Dach des taz-Verlagshauses zu probieren? Er schmeckt fruchtig nach Sommerblüte mit einem Hauch Linde.

Am vergangenen Wochenende war taz.lab und Imkerin Su hatte dort die letzten Gläser des taz-Honigs zum Probieren dabei.

Wir haben zwei davon bekommen und ihr könnt sie jetzt gewinnen, wenn ihr folgende Schätzfrage möglichst richtig beantwortet. Schreibt uns einfach einen Kommentar mit der Antwort und wer innerhalb einer Woche am nächsten dran ist, kann sich die beiden 60-Gramm-Gläser bei der Berliner Bärengold GmbH in Friedrichshain abholen:

Wie viele Stadtimker gibt es mittlerweile in Berlin?

Was meint ihr? Schätzt mal und gewinnt den taz-Honig. Viel Spaß!

 

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So lecker kann ein Bienenstich sein

27. April 2015

Bienenstich1Bienenstiche sind schmerzhaft, aber auch seltener als viele glauben. Bienen stechen, um sich zu verteidigen, nicht um anzugreifen. Was uns im Sommer um die Ohren schwirrt, wenn wir draußen etwas essen, oder was beim Bäcker durch die Auslagen krabbelt, sind meist Wespen. Bienenstiche können aber noch etwas ganz anderes: herrlich schmecken. Hier das leckere Rezept für den Klassiker.

Eindeutig geklärt ist nicht, woher der Name „Bienenstich“ für den Blechkuchen mit Puddingfüllung und Mandelhaube ursprünglich stammt. Angeblich geht es auf eine Sage aus dem 15. Jahrhundert zurück. Zwei Bäckerjungen aus der Stadt Andernach in Rheinland-Pfalz wollten Honig aus Bienenkörben stehlen und wurden dabei von Angreifern aus der Nachbarstadt Linz am Rhein überrascht, die eigentlich vor hatten Andernach zu erobern.

Vor Schreck warfen die beiden Bäckerjungen mit den Bienenkörben nach den Linzern und machten ordentlich Radau. So wurden die Angreifer entdeckt und Andernach davor der Eroberung bewahrt. Die Bäckerjungen wurden wie Helden gefeiert und nicht wegen Diebstahl bestraft. Zur Feier gab es einen ganz besonderen Kuchen, der auch heute noch gerne gegessen wird: der Bienenstich.

Hier ein einfaches, aber sehr leckeres Rezept ohne Hefe- oder dafür mit Quark-Öl-Teig:

Für den Quark-Öl-Teig braucht ihr:

  • 400 Gramm Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 75 Gramm Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 Gramm Magerquark
  • 100 Milliliter Öl
  • 100 Milliliter Milch

Erst mischt ihr Mehl, Backpulver, Zucker und Salz und rührt alles gut durch. Dann gebt ihr Quark, Öl – am besten Raps oder Sonnenblumenöl, die keinen starken Eigengeschmack haben – und Milch dazu und rührt alles so lange, bis eine glatte, etwas klebrige Masse entstanden ist. Sie erinnert in ihrer Konsistenz an Hefeteig. Den Teig, der im Vergleich zum Hefeteig nicht gehen muss, verstreicht ihr gleichmäßig auf einem Backblech.

Für den Guss braucht ihr:

  • 100 Milliliter Sahne
  • 50 Gramm Butter
  • 100 Gramm Zucker
  • 2 Esslöffel Berliner Honig
  • 200 Gramm Mandelblättchen

Gleich nach dem Teig solltet ihr den Guss zubereiten, denn dieser wird mitgebacken. Dazu gebt ihr Sahne, Butter, Zucker und Honig in einem Topf, mischt alles gut und erwärmt es so lange, bis eine einheitliche Masse entstanden ist. Sie sollte nicht kochen, sondern nur warm sein. Dann geht ihr die Mandelblättchen dazu und mischt alles einmal durch. Der Guss kommt dann direkt auf den Teig.

Nun kann der halbfertige Kuchen bei 175 Grad für etwa 20 bis 30 Minuten in den Ofen. Ihr solltet zwischenzeitlich immer wieder schauen, dass die Mandeln nicht zu dunkel werden und im Notfall ein Stück Alufolie auf den Kuchen legen, bis der Teig durchgebacken ist.

Für die Füllung braucht ihr:

  • 2 Päckchen Vanillepudding (oder 60 Gramm Stärke und etwas Vanille)
  • 750 Milliliter Milch
  • 100 Gramm Zucker
  • 200 Milliliter Sahne

Während der Kuchen backt, könnt ihr die Füllung vorbereiten. Dazu kocht ihr aus den 750 Milliliter Milch, dem Puddingpulver und dem Zucker einen dicken Pudding. Die Sahne schlagt ihr steif und rührt sie später unter den Pudding. Doch vorher muss der Pudding abkühlen – genauso wie der fertige Teig.

Erst wenn alles kalt ist, solltet ihr den Kuchen in Stücke teilen und diese füllen. Ihr könnt auch versuchen, den Blechkuchen im ganzen oder in zwei großen Teilen längs aufzuschneiden. Die Wahrscheinlichkeit ist allerdings hoch, dass er dann bricht. Einfacher ist es, die einzelnen Kuchenstücke mit Puddingcreme zu füllen. Also diese längs aufzuschneiden und die Füllung mit einem Messer aufzutragen – so wie wenn ihr eine Stulle schmiert. Dann kommt der Deckel mit dem Guss wieder drauf und fertig ist der Bienenstich!

Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit! Eure Jana

Bienenstich2

Frühlingsblüten

14. April 2015

Schmetterlinge

Die ersten Blüten sprießen, der Frühling macht sich langsam startbereit und damit auch die Bienen. Ab etwa zehn Grad Celsius beginnen sie mit ihren ersten Reinigungs- und Erkundungsflügen. Wird es dann immer wärmer, geht es los mit dem Sammeln von Pollen von Krokus, Schneeglöckchen, Blaustern und den ersten Sträuchern.

Die Bienen fangen nun aber auch schon an, den ersten Nektar aufzuspüren. Denn Ahorn, Kirsche und andere Obstblüten sprießen genau wie Weißdorn, Mahonie und die Weiden. Bald geht es mit den Kastanien weiter, die in der Stadt bereits erste Ansätze ihrer dicken kerzenartigen Blüten zeigen. Aber nicht nur die Bienen sind schon fleißig dabei, die vielen Blüten zu bestäuben, auch Schmetterlinge sind unterwegs.

Zwar ist in diesem Jahr alles ein wenig später dran als 2014. Trotzdem könnte es bald schon den ersten Frühlingsblütenhonig geben. Wir können wieder gespannt sein, wie er in diesem Jahr schmeckt und welche Nektaranteile am stärkstens sein werden.

Doch der Frühling schmeckt nicht nur ganz besonders, er ist auch jedes Jahr von Neuem ein Augenschmaus. Hier ein paar Eindrück von einigen Pflanzen und Bäumen, die in der Berliner Innenstadt im Frühling blühen:

Sibirischer Blaustern

sibirischer Blaustern (scilla sibirica)

Blaustern3

 

Krokus

Krokus2

Krokus3

 

Trauerweide

Trauerweide (Salix babylonica)

Weide1

 

Weißdorn

Weißdorn1

Weißdorn2

 

Rosskastanie

Kastanie

Kastanie2

 

Ahorn

Die ersten Ahornblüten in diesem Jahr.

 

Mahonie

Mahonie

Mahonie1

 

Löwenzahn

Löwenzahn

Pinke Suppe zu Ostern

1. April 2015

rote BeteDer Frühling will noch nicht so richtig durchstarten. Auch zu Ostern sind die Wetteraussichten nicht gerade berauschend. Deshalb hier ein Rezept-Tipp für eine Suppe, die farblich richtig Laune macht. Vielleicht kann sie Euch das Osterfest aufpeppen.

Gleich vorweg: Auch wenn es so aussieht, sind in dieser Suppe keine künstlichen Farbstoffe enthalten. Die pinke Farbe kommt einzig und allein von der roten Beete. Und das zeigt sich schnell bei der Zubereitung, denn rote Beete färbt alles – Schneidebrettchen, Schüsseln und am besten die Hände, die dann nicht mehr so einfach sauber zu bekommen sind. Zieht Euch also am besten Gummi-Handschuhe an, wenn ihr die Bete schält und schneidet.

Das Rezept für Rote-Bete-Gemüsesuppe mit Berliner Honig gehört in die Kategorie, aus der auch das letzte Rezept in diesem Blog stammt: Wintergemüse bzw. all das zu verarbeiteten, was der Winter übrig gelassen hat und was aufgegessen sein sollte, bevor es mit der neuen Ernte weitergeht.

Für die Suppe braucht ihr für vier Portionen:

  • drei große Knollen rote Bete
  • etwa ein Kilo mehlig kochende Kartoffeln
  • ein Stück Sellerie
  • zwei große Möhren
  • Petersilie (frisch, tiefgekühlt oder getrocknet)
  • zwei dicke Teelöffel voll Berliner Honig
  • einen Becher Sahne
  • Salz, Pfeffer und etwas Chili

Los geht es mit dem Gemüseschälen. Am besten bringt ihr dann alles in eine gleichmäßig Form, so dass die Gemüsestücke in etwa gleich große sind. Ihr gebt alles in einen Topf mit so viel Wasser, dass das Gemüse gerade so bedeckt ist und kocht es weich. Wenn alles gar ist, gebt ihr den Berliner Honig, die Sahne und Gewürze dazu und püriert alles einmal kräftig durch. Dann solltet ihr abschmecken und gegebenenfalls nochmals pürieren. Die Kräuter folgen am Ende als I-Tüpfelchen, das man gerne sehen darf.

Aus der kräftig dunkelroten Farbe der rote Bete ist nun ein Pink geworden, das man auch schmeckt. Rote Bete hat einen starken Eigengeschmack – etwas erdig -, den nicht jeder mag. Vermischt mit anderem Gemüse wird der Geschmack weicher und wie schon erwähnt, die Farbe macht einfach Spaß!

Noch ein Tipp zu Ostern: Wer noch ein kleines Geschenk sucht, könnte ja mal an Honig denken. Die bunten Gläser der Geschenk-Sets von Berliner Honig kann man prima wie kleine Ostereier verschenken und – egal bei welchem Wetter – auch problemlos draußen im Gras verstecken. Ihr bekommt sie in vielen Berliner Supermärkten und natürlich auch online.

Frohe Ostern!