Archive for Februar 2016

Honig-Müsli aus dem Ofen

27. Februar 2016
Honig-Knuspermüsli

Fotos: Jana Tashina Wörrle

Wie wäre es mal mit einem selbst gebackenen Müsli. Ja, selbst gebacken und nicht nur selbst gemischt. Mit Honig wird es schön knusprig.

Ich habe gerade auf meiner Sechs-Korn–Flocken-Packung ein Rezept mit Honig entdeckt und gleich ausprobiert: Crunchy-Müsli mit Honig und Sonnenblumenkernen.

Immer wieder steht diese knusprige Frühstücksvariante in der Kritik, weil so viel Zucker in den fertig zu kaufenden Müslis ist. Doch statt darauf zu verzichten, kann man Knuspermüsli auch selbst zubereiten – ohne Zucker und mit individueller Dosierung des Super-Süßungsmittels Honig.

Hier mein Tipp – süß genug und super crunchy:

  • 500 Gramm Flocken (Hafer, Dinkel oder Ähnliches oder eine Mischung)
  • 4 Esslöffel Berliner Honig
  • 50 Gramm Butter
  • 75 Milliliter Wasser
  • 2 Esslöffel Sonnenblumenkerne

Butter, Honig und Wasser in einen Topf geben und langsam erwärmen bis alles flüssig ist. Erst alle trockenen Zutaten mischen und dann die Butter-Honig-Mischung dazugeben. Alles auf einem Backblech mit Backpapier verteilen.

Die Masse wird dann entweder bei Umluft bei 160 Grad oder bei Ober- und Unterhitze bei 175 Grad etwa 30 Minuten gebacken. Bei Ober- und Unterhitze bleibt am besten die Ofentür offen, damit das Wasser entweichen kann.

Während der Backzeit solltet ihr das Müsli zwei bis drei Mal wenden. Achtet darauf, dass die Ränder nicht zu dunkel werden. Nach dem Abkühlen sollte die Masse knusprig sein. Damit sie es bleibt, solltet ihr sie luftdicht aufbewahren.

Lasst es knuspern! Eure Jana

Honig-Knuspermüsli

Honig-Knuspermüsli

Honig-Rotkohl

15. Februar 2016
Rotkohl

Foto: Jana Tashina Wörrle

Winter ist Kohlzeit und Rotkohl schmeckt nicht nur zu Weihnachten. Verfeinert wird er meist durch Süßes – also warum nicht mit Honig.

Rotkohl aus dem Glas oder – noch schlimmer – aus der Dose schmeckt immer gleich, ist nicht selten matschig und voller Industriezucker. Dabei kann Rotkohl sehr lecker sein und trotzdem fristet er oft eher ein Nischendasein und wird nur zu Festmenüs gegessen. Selber kochen ist nicht schwer.

Rezepttipp mit Honig

Hier meinen Honigtipp dafür: Am besten besorgt ihr Euch einen Kohlkopf vom Wochenmarkt und plant entweder ein Essen mit vielen anderen oder ihr friert den Rest einfach ein, wenn die Menge zu groß ist. Aber Vorsicht, nicht verschätzen: der rohe, klein gehobelte Kohl sieht nach mehr aus als später im Topf.

Das ist eine Variante für etwa vier Personen mit großem Hunger. Ihr braucht:

  • einen mittelgroßen Rotkohlkopf,
  • einen halben Liter Apfelsaft,
  • ein halbes Glas Apfelmus,
  • drei Esslöffel Honig,
  • Salz
  • und Pfeffer.

Den Kohlkopf hobelt ihr in Streifen und kocht ihn in einem halben Liter Wasser und einem halben Liter Apfelsaft. Wenn alles etwa halb gegart ist, kommen Salz, Pfeffer und Apfelmus dran. Am Ende kommt der Honig mit ins Spiel. Hier gilt die Devise: je nach Geschmack, aber da Rotkohl meist sehr süß gegessen wird, können es ruhig auch bis zu drei Esslöffeln Honig sein.

Dann bleibt alles so lange bei kleiner Hitze auf dem Herd stehen, bis der Kohl fertig ist – am besten noch ganz leicht bissfest.

Guten Appetit! Eure Jana

Samenbomben basteln: Lasst es blühen

2. Februar 2016
blühender Mittelstreifen

Foto: Netzwerk Blühendes Berlin

Berlin hat den Bienen ziemlich viel zu bieten – von Frühling bis zum Spätsommer blüht fast immer irgendwo ein Baum, Strauch oder eine Wiese, die ihnen Nahrung bieten. Doch trotzdem gibt es noch genügend freie Flächen, auf denen Bienenweide fehlt. Für mehr Blüten und Nektar kann jeder ganz einfach sorgen, wenn er Samenbomben verteilt. Wie man sie herstellt, erfahrt ihr hier.

„Samenbomben“ – was so militärisch klingt, hat durchaus friedliche Absichten. Wer sie verteilt, bringt Parks, Grünstreifen oder die kleinen Flächen rund um die Straßenbäume zum Blühen. Samenbomben oder besser gesagt die daraus entstehenden Blüten schaffen außerdem Nahrung für die Bienen – sowohl für die vielen wilden als auch für die Honigbienenvölker der Städte. Voraussetzung natürlich man wählt die richtigen Samen.

Hier gibt es eine Anleitung zum selber basteln der kleinen Blütenbringer:

Man braucht:

  • Blumensamen: am besten von Kornblumen, Lavendel, Sonnenblumen oder gleich eine Mischung aus bienenfreundlichen Wildblumen (Tipps zur Wahl der Samen gibt auch der BUND >>> )
  • Blumenerde (bitte torffrei)
  • Komposterde (wenn unkompliziert zu bekommen)
  • Tonerde (oder Tonmehl aus dem Baumarkt oder Bastelladen)
  • Wasser

Man verwendet die Zutaten in folgendem Verhältnis: 1 Teil Blumensamen, 2 Teile Blumenerde und 1 Teil Komposterde oder 3 Teile Blumenerde, 5 Teile Tonerde und 1 Teil Wasser.

Alle Zutaten werden gut gemischt und zu Kugeln geformt. Diese lasst ihr in der Sonne trocknen. Die optimale Zeit zum Verteilen der kleinen Bomben ist im März und April, wenn der Frühling startet (beachtet trotzdem die Anleitung auf der Samenpackung). Die Kugeln werden einfach in die Erde gedrückt und – wenn möglich – mit etwas Wasser begossen. Der Rest erledigt sich quasi von allein.

Lasst es blühen! Eure Jana