Archive for Februar 2015

Mit Honig die Erkältung bekämpfen

18. Februar 2015

Honighustensaft Honig ist nicht nur süß und lecker, sondern auch gesund. Er enthält viele gute Stoffe, die auch gegen Husten, Schnupfen und Heiserkeit helfen können. Hier bekommt ihr ein paar Rezepte gegen die Frühjahrserkältung.

Obwohl sich die ersten Frühlingsonnenstrahlen zwischenzeitlich schon zeigen, ist es draußen noch ordentlich kalt. Drinnen herrscht meist dicke, trockene Heizungsluft. Erkältungen fängt man sich dann umso schneller ein, wenn die Schleimhäute ausgetrocknet sind und man jetzt an der frischen, aber kalten Luft nicht ordentlich warm eingepackt ist.

Doch gegen einen leichten Schnupfen, gegen Husten und Heiserkeit hilft Honig. Er stärkt das Immunsystem, hilft dem Körper Bakterien abzuwehren und lindert Schmerzen im Hals und Rachen. Immer wieder kann man von Studien lesen, in denen von der Heilkraft des Honigs gesprochen wird. Doch es gibt nur wenige wissenschaftliche Belege, aber dafür Erfahrungsberichte vieler Honigesser und auch von Ärzten.

Honig gilt als Hausmittel, der in verschiedenster Form gegen Erkältungen helfen kann. Zwar kann er keine Wunder bewirken und eine richtige Grippe heilen. Da er viele gute Inhaltsstoffe besitzt wie Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme, kann er aber dennoch Beschwerden lindern.

Selbstgemachter Hustensaft

Ein bewährtes Rezept gegen Husten ist Zwiebelsaft mit Honig – quasi ein selbstgemachter Hustensaft. Er ist ganz einfach und schnell zubereitet: Ihr nehmt dazu eine Zwiebel, schält sie und schneidet sie in Würfel. Sie kommt mit etwas Wasser in einen Topf und wird kurz aufgekocht. Ist alles etwas abgekühlt, könnt ihr einen Esslöffel Honig einrühren. Das Ganze lasst ihr über Nacht ziehen und siebt es dann ab – am besten mit einem Kaffeefilter. So entsteht ein dickflüssiger Sud, der gegen Husten helfen kann.

Der Geruch und Geschmack ist zwar sehr gewöhnungsbedürftig. Doch der Sud wirkt, wenn man ihn teelöffelweise schlürft, keimabtötend und leicht antientzündlich. In Zwiebeln stecken ätherisches Öl, schwefelhaltige Verbindungen und Flavonoide, die die Bronchien beruhigen und Hustenreiz lindern. Honig und Zwiebeln gelten beide als natürliche Antibiotika.

Honig gegen Halsschmerzen

Ebenfalls gegen Husten, aber besonders gegen Halsschmerzen helfen die Klassiker: Tee mit Honig und Milch mit Honig. Aber Vorsicht: Beide sollten nicht zu heiß sein, wenn ihr den Honig hineingebt. Ab 40 Grad gehen die wertvollen Inhaltsstoffe im Honig kaputt.

Die warme, süße Flüssigkeit langsam genossen, verteilt den Honig wie einen Schutzfilm im Rachen – quasi ein Schmiermittel, wenn dieser gereizt ist. Genau deshalb ist Tee oder Milch mit Honig übrigens auch bei Sängern und Schauspielern beliebt, die ihrer Stimme etwas Gutes tun wollen. Man kann den Honig alternativ aber auch ganz einfach auf der Zunge zergehen lassen.

Abwehrkräfte stärken

Ein Tipp, den mir einmal ein Yoga- und Ayurveda-Lehrer gab, um das Immunsystem zu stärken, ist folgende Mischung: Ihr nehmt ein Glas Honig – am besten flüssigen – gemahlenen schwarzen Pfeffer und Ingwerpulver und stellt daraus eine Mischung her. Wenn ihr es gern scharf mögt, könnt ihr in ein kleines Glas mehrere Teelöffel der Gewürze hineingeben. Am besten probiert ihr aus, welchen Schärfegrad ihr gut aushaltet.

Wenn alles gut vermischt ist im Honigglas, genügt es, jeden Morgen einen Teelöffel davon zu essen. Erkältungen sollen der Vergangenheit angehören, wenn man das in der Schlechtwetterzeit einige Tage durchhält. Beide Gewürze regen den Stoffwechsel an und gemeinsam mit den guten Stoffen aus dem Honig stärken sie das Immunsystem.

Warmes Bier mit Honig

Ein weiterer Tipp gegen Erkältungen soll warmes Bier mit Honig sein – zugegeben nur etwas für besonders ausprobierfreudige Honigesser. Der Alkohol im Bier hat eine bakterienabtötende Wirkung und sorgt auch dafür, dass man müde wird und lange schläft. Natürlich sollte man sich mit diesem Hausmittel nicht betrinken, denn sonst geht die heilende Wirkung sicher verloren. Und man sollte das Bier nicht kochen, denn das zerstört die guten Stoffe, die im Bier enthalten sind.

Dazu gehören Bitterstoffe aus Malz und Hopfen, die eine antibakterielle Wirkung erzeugen können. Gemeinsam mit Honig, der auch den Geschmack noch ein wenig verbessert, wirken sie doppelt. Doch man sollte viel Wasser dazu trinken, denn bei einer Erkältung braucht man viel Flüssigkeit – und Alkohol entzieht sie dem Körper zusätzlich.

Viel Spaß beim Ausprobieren und gute Besserung, wenn nötig! Eure Jana

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Honigpudding: Rezept für kalte Wintertage

5. Februar 2015

Zutaten

Im Februar wird der Winter so richtig ungemütlich. Man sehnt sich nach dem Frühling. Doch das Warten kann man sich selbst ein wenig versüßen. Wie wäre es mit einem warmen Honigpudding? Das Rezept gibt es hier.

Für zwei große oder drei etwas kleinere Portionen braucht ihr:

  • einen halben Liter Milch
  • 50 Gramm feine Speisestärke
  • zwei Esslöffel Berliner Honig
  • etwas Vanillepulver – am besten frisch aus einer Schote

Wie beim klassischen Pudding aus dem Päckchen, müsst ihr erst die Milch zum Kochen bringen. Einen großen Schluck der Milch lasst ihr im Messbecher zurück und rührt dort die Speisestärke, den Honig und die Vanille ein. Am besten nehmt ihr dafür einen Schneebesen oder einen Messbecher mit Deckel, den ihr kräftig schütteln könnt. Damit der Pudding nicht klumpt, sollte sich die Stärke in der Milch auflösen.

Auch der Honig verbindet sich schon hier mit den anderen Zutaten. Ihr könnt für das Rezept jeden Honig nehmen, der euch schmeckt. Egal ob fest oder flüssig, in der warmen Milch verteilt er sich später gut von ganz alleine.

Sobald die Milch kocht – Vorsicht, das kann manchmal ganz plötzlich losgehen und schon kocht sie über – könnt ihr die Stärke-Honig-Vanille-Mischung hineingeben. Dann solltet ihr mit dem Schneebesen sofort gut durchrühren, alles verteilen und mögliche, nicht aufgelöste Stärkereste zerkleinern, damit der Pudding schon glatt und cremig wird.

Die Masse sollte dann einmal kurz aufkochen, so dass der Honigpudding ein paar Blasen schlägt. Dann ist er fertig. Das Portionieren funktioniert am besten, wenn der Honig noch heiß und deshalb flüssiger ist.

Kombinieren lässt er sich mit allerlei Obst wie Kirschen, Pflaumen oder Aprikosen (zu dieser Jahreszeit meist leider aus dem Glas), mit Kekskrümeln für einen Crunch-Effekt oder ihr esst ihn einfach pur. Lecker.

Der Honigpudding schmeckt übrigens auch kalt. Aber da er schön von innen wärmt, ist er warm, dampfend und duftend perfekt für diese grauen und kalten Tage.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen! Eure Jana

Pudding im TopfPudding