Archive for November 2015

Das Schoko-Honigbrot

23. November 2015

Fotos: Jana Tashina Wörrle

Manche lieben es deftig, andere süß zum Frühstück. Für alle Schokoladen- und Honigfans gibt es hier das ultimativ leckerste Brotaufstrich-Rezept – ob für gleich morgens oder zum Naschen zwischendurch.

Nutella, Nuspli, Belmandel und Samba haben ausgedient. Unzählige Varianten gibt es mittlerweile: Schokolade aufs Brot als Nuss-Nougat, weiße Schokolade, mit Mandel, Haselnuss oder Karamell. Der folgende Tipp übertrifft allerdings all diese Sorten geschmacklich bei Weitem. Außerdem: Habt ihr im Handel schon mal einen Schokoaufstrich mit Honig statt mit Zucker gesehen? Umso exklusiver wird also unser selbstgemachter Schoko-Honig-Nuss-Aufstrich.

Für zwei Gläser á 200 Milliliter braucht ihr:

  • 100 Gramm gemahlene Mandeln
  • 100 Gramm Butter
  • 100 Gramm Berliner Honig
  • 2 gehäufte Esslöffel Kakao
  • etwas Zimt

So geht’s:

Als erstes kommen die Mandeln ohne Fett in eine Pfanne und ihr röstet sie hier so lange, bis sie duften. Während sie abkühlen, schlagt ihr die Butter mit dem Handrührgerät schaumig und rührt nach und nach den Honig unter. Dann kommen Kakao und Zimt dazu und schließlich noch die Mandeln. Dann rührt ihr weiter bis sich eine glatte Masse ergibt, die in vorbereitete Gläser gefüllt wird.

Im Kühlschrank wird alles dann noch ein wenig fester und hält sich dort etwa zwei Wochen. Wahrscheinlich ist das Glas aber sowieso schon vorher leer.

Übrigens eignet sich der Aufstrich, verpackt in einem schönen Glas, auch als prima Geschenkidee.

Viel Spaß beim Nachmachen und Naschen! Eure Jana

Tipp: Das Rezept stammt aus dem Buch „Selbst gemacht aus Honig, Wachs und Co“ von Claudia Bentzien und Claudia Salata (Kosmos-Verlag ISBN 978-3-440-14658-3)

Mandeln

 

Butter

 

Aufstrich

 

Gläser

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Honig macht schöne Hände

9. November 2015

Trockene Haut an der Händen und besonders um die Fingernägel herum ist nicht nur unschön, sondern kann auch schmerzhaft sein, wenn die Haut einreißt oder spannt und juckt. Schuld daran sind meist häufiges Händewaschen und trockene Heizungsluft. Gut tun da sowohl ein sanftes Peeling als auch eine Handmaske. Honig als Zutat kann da Wunder wirken. So geht`s.

Wenn die Haut an den Händen total ausgetrocknet ist, ist das unangenehm. Sie jedoch ständig einzucremen und so immer wieder einen fettigen Film auf den Fingern zu haben, stört oft im Alltag. Raue, rissige Haut um die Fingernägel herum regt zudem dazu an, dass man andauernd daran herumfummelt. Die Haut reißt dann nicht selten ein und es blutet.

Wer seine Hände deshalb pflegen will, ohne ständig mit diversen Cremes und anderen eventuell teuren Hilfsmitteln hantieren zu müssen, kann ganz einfach Honig nutzen – und ein paar andere Hausmittel.

Honigpeeling

Um die trockene Haut von alten Hautschuppen zu befreien, um die darunterliegende gesunde Haut anzuregen und um diese zu pflegen, eignet sich ein sanftes Handpeeling. Dafür nehmt ihr einfach Honig, kernige Haferflocken und Öl (ich verwende Olivenöl, man kann aber auch Mandelöl oder ein anderes hochwertiges Öl nutzen). Von Honig und Haferflocken genügt jeweils ein Teelöffel, vom Öl nehmt ihr zwei und mischt alles zusammen.

Wem die Haferflocken zu weich sind, der kann auch stattdessen Salz verwenden. Aber Vorsicht bei empfindlicher Haut – diese kann durch das Salz gereizt werden.

Das Peeling wird dann quasi wie Seife aufgetragen bzw. kräftig einmassiert – so als würdet ihr ausgiebig die Hände waschen. Ich massiere etwa fünf Minuten und lasse alles dann noch weitere fünf Minuten einwirken, bevor ich es mit warmem Wasser abwasche.

Der Honig wirkt dabei entzündungshemmend und glättet die Haut. Das Öl pflegt und die Haferflocken sorgen für den Peeling-Effekt. Nach der Anwendung fühlt sich die Haut entspannt und weich an.

Foto: Jana Tashina Wörrle

Honigmaske

Braucht die Haut mehr Pflege als eine Frischekur, dann eignet sich eine Handmaske aus Honig und Milch. Dazu nehmt ihr einfach einen Teelöffel Honig und zwei Esslöffel Milch und mixt alles in einer Tasse zusammen. Einfacher verrühren lässt sich die Masse, wenn der Honig ein wenig erwärmt wird – nur nicht über 40 Grad, denn das schadet den guten Inhaltsstoffen im Honig.

Auch diese Masse solltet ihr ausgiebig in die Haut einmassieren und dann etwa zehn Minuten einwirken lassen. Der Honig wirkt wiederum entzündungshemmend und pflegt die Haut. Die Milch sorgt dafür, dass die Maske eine gut anwendbare Konsistenz hat und kühlt zudem, das wirkt regenerierend auf die Haut.

Beide Pflegetipps wirken am besten, wenn ihr sie mindestens einmal in der Woche anwendet. Ich wechsle beides ab, damit die Haut nicht durch das Peeling in Stress gerät und trotzdem immer mal wieder dazu angestoßen wird, alte Hautschuppen loszuwerden. Gepflegt wird sie durch beide Anwendungen.

Viel Spaß beim Ausprobieren! Eure Jana