Archive for März 2016

Feldsalat mit Honigsoße

28. März 2016
Feldsalat mit Honigsoße

Foto: Jana Tashina Wörrle

Feldsalat trotz dem Frost. Deshalb kann man ihn auch im Winter und in den ersten Frühlingsmonaten frisch aus der Region bekommen. Er gilt als reich vitamin- und mineralstoffreich – und er lässt sich prima mit Honig kombinieren. Hier ein leckeres Soßenrezept.

Frischer Salat und etwas Warmes dazu – eine gute Kombination in der noch kalten Jahreszeit. Zu Feldsalat passen sehr sehr gut warme Pilze und Zwiebeln, die mit etwas Öl in der Pfanne angebraten werden. Beides schmeckt kräftig und etwas nussig, deshalb wähle ich eine Soßenvariante, die Erfrischung verspricht: eine Joghurt-Honig-Soße.

Als weitere Zutaten passen Mais, Feta und Tomaten dazu.

Der Vorteil: Man kann sie gleichzeitig auch als Dipp zu Ofenkartoffeln essen. Das mache ich gerne, damit ich nach dem Salatessen auch ordentlich satt bin. Die Kartoffeln werden einfach in Schnitze geschnitten und im Ofen eine halbe Stunde bei 200 Grad (Ober- und Unterhitze) gegart und danach mit etwas Salz, Pfeffer und Paprika gewürzt.

Aber nun zum eigentlichen Salatsoßen-Rezept:

Für eine große Portion Soße, die etwa für vier Portionen Salat und Kartoffeln ausreicht, braucht ihr:

  • 500 Gramm Naturjoghurt
  • einen Becher Schmand
  • einen Teelöffel Senf
  • einen Schluck Wasser
  • einen haben Teelöffel Salz
  • zwei große Teelöffel Kräuter wie Petersilie, Basilikum, Schnittlauch oder was ihr sonst noch gerne mögt
  • etwas Pfeffer
  • und zu guter Letzt zwei große Teelöffel Berliner Honig

Alles gut verrühren, etwas warten, damit sich der Honig gut auflöst und nochmals rühren. Fertig. Nun kann der Feldsalat damit garniert und die Kartoffeln darin gedippt werden.

Guten Appetit! Eure Jana

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Hilfe für die Wildbienen

14. März 2016

Nistmöglichkeiten für Wildbienen kann man ganz einfach selbst bauen. Foto: Jana Tashina Wörrle

Nicht nur Honigbienen sorgen dafür, dass Nutz- und Wildpflanzen bestäubt werden, dass wir genügend Nahrungsmittel zur Verfügung haben und dass es im Frühjahr und Sommer um uns herum überall blüht. Wildbienen, Käfer, Fliegen und Schmetterlinge spielen dabei eine sehr wichtige Rolle. Doch viele von ihnen sind gefährdet. Vor allem bei den Wildbienen geht die Artenvielfalt in den vergangenen Jahren stark zurück. Doch jeder kann etwas dagegen tun.

Auf etwa 560 verschiedene Arten wird die Zahl an Wildbienen geschätzt, die in Deutschland heimisch sind bzw. ursprünglich heimisch waren. Viele von ihnen gelten jedoch als gefährdet oder noch schlimmer: 39 Arten davon gelten als ausgestorben oder verschollen. 31 Arten sind nach der aktuell geltenden Roten Liste vom Aussterben bedroht. Insgesamt zählen 40,9 Prozent der Wildbienen zu den bestandsgefährdeten Arten.

Weniger Nistplätze und Nahrung

Die Gründe: Die Gärten in Deutschland sind zu aufgeräumt und die Flächen auf dem Land werden zu intensiv genutzt. Die Wildbienen finden immer weniger Nistmöglichkeiten und Nahrung. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage von Abgeordneten der Grünen hervor.

Die Politik macht zwar große Worte und hat einige Aktionspläne in petto, die etwas gegen das Artensterben bewirken sollen. Doch diese zielen meist auf langfristige Entwicklungen.

Sofort etwas für die Wildbienen tun, kann dagegen jeder einzelne von uns. Nistmöglichkeiten und Nahrung für die Bienen kann man auch im heimischen Garten oder auf dem Balkon schaffen.

Eigentlich mögen Wildbienen am liebsten sogenannte Magerrasen mit vielen Wildkräutern, sie brauchen Sandhügel, Lehm oder Holz, in das sie sich hinein verkriechen und dort ihre Nester bauen können. So vielfältig wie sie selbst, müssen auch die Nistplätze sein.

Wildbienenhotel selber bauen

Wildbienen leben – anders als die Honigbienen – alleine und bauen nur über den Sommer Nester, in denen sie ihre Eier ablegen. Gerne nehmen die kleinen Krabbler für die Nistplätze auch mit Schutt und alten Bäumen oder mit Steinhaufen Vorlieb. Diese kann man ihnen bereitstellen, genauso wie fertige Nisthilfen aus dem Baumarkt.

Doch Vorsicht, bei den fertigen Varianten sollte man darauf achten, dass diese nicht aus belasteten Materialien hergestellt und sauber verarbeitet sind. Sie sollten keine zu großen Löcher haben und keine scharfen Kanten.

Besser ist daher oft ein selbst gebauter Wildbienenunterschlupf – und der muss kein aufwendiges Insektenhotel sein: Man kann ganz einfach auch einen alten Blumentopf mit Lehm füllen und mit dem Finger ein paar Kuhlen hineindrücken. Löcher und Gänge bohren sich die Tierchen dann ganz alleine. Oder man nimmt ein paar Bambusröhren, steckt diese in den Blumentopf und fixiert alles mit Lehm so, dass die Öffnungen waagrecht sind.

Man kann aber auch einen Holzklotz nehmen und ein paar Löcher hinein bohren. Diese dürfen allerdings nicht zu groß sein und am anderen Ende geschlossen bleiben. Zu groß wäre übrigens schon alles über acht Millimeter, denn viele Wildbienen mögen es eng und schmal.

Pollen und Nektar für die wilden Bienen

Für ein besseres Nahrungsangebot für Wildbienen sorgt man am besten mit einer reichen Auswahl an verschiedenen Blühpflanzen, die Pollen und Nektar bieten. Viele Wildbienen sind auf nur ganz bestimmte Pflanzen spezialisiert, die ihnen Nahrung bieten. Umso vielfältiger das Angebot an Blüten ist, umso mehr Bienen profitieren.

Gut geeignet sind vor allem Stauden, blühende Kräuter und Sommerblumen, die auch noch in den Herbst hinein Blüten haben. Am besten sorgt man dafür, dass über das ganze Frühjahr und den Sommer Blüten von einheimischen und so an unser Klima angepassten Pflanzen vorhanden sind. Ausführliche Tipps zu einem Wildbienen-freundlichen Garten oder Balkon gibt das Netzwerk Blühende Landschaften unter bluehende-landschaft.de .

Lasst es blühen! Eure Jana