Archive for August 2015

Bienenbäume in Berlin

18. August 2015
Bienenbäume im Lietzenseepark

Bienenbäume im Lietzenseepark. Fotos: Jana Tashina Wörrle

Wer jetzt durch Berlin spaziert, entdeckt an manch einer Straßenecke, in Parks oder auf Friedhöfen Bäume, in denen es ungewöhnlich laut summt. Ein regelrechtes Brumm- und Summkonzert von Bienen, Hummeln und vielen weiteren Insekten dringt zwischen den Blättern und Blüten hervor – oft tummeln sich auch viele Immen auf dem Boden rund um die Bäume, wenn diese schon einige Blüten abgeworfen haben.

Was hier blüht, hat ungewöhnlich viele Namen: Euodia hupehensis, Wohlduftraute, Tausendblütenbaum, Samthaarige Stinkesche oder ganz einfach Bienenbaum. Dieser stammt ursprünglich aus Ostasien und war bis in die 1950er Jahre bei uns unbekannt. Da er mit Trockenheit gut klarkommt, eignet er sich gut als Straßenbaum und wurde somit in Städten wie Berlin an einigen Stellen gepflanzt.

Das Besondere – daher auch der Name Bienenbaum – ist seine lange und späte Blühzeit bis Ende September und der hohe Nektarwert. Jetzt wo die meisten anderen Pflanzen, die den Bienen Nahrung bieten, keine Blüten mehr tragen, legt der Bienenbaum so richtig los und dient ihnen – genauso wie den Hummeln und vielen Wildbienen – als Bienenweide. Und das hört und sieht man, wenn man sich den „Rauschbaum“, wie ihn Gärtner auch manchmal nennen, mal genauer ansieht.

Wer einen Bienenbaum entdecken möchte, sollte neben den lauten Brumm- und Summgeräuschen auch nach großen Bäumen mit bis zu zwanzig Zentimeter großen Blütentellern Ausschau halten. Die Teller bestehen aus vielen kleinen, weißlich-gelblichen Einzelblüten. Die Blätter des Bienenbaums sind gefiedert und eiförmig zugespitzt. Die Bäume sind meist reich bedeckt von Blättern und Blüten.

Reinen Bienenbaum-Honig gibt es übrigens kaum, denn die Honigernte ist jetzt für dieses Jahr bereits abgeschlossen und die Bienen versorgen sich jetzt nur noch selbst für den Winter und legen einen Vorrat an. Der letzte Honig des Jahres in der Stadt ist meist ein kräftig schmeckender Sommerblütenhonig. Auf dem Land gibt es – je nach Standort und Region – dagegen zusätzlich Sorten wie Sonnenblumenhonig oder Heidehonig.

Schaut doch mal, ob ihr in Eurer Nähe einen Bienenbaum entdeckt. Viel Spaß! Eure Jana

 

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Erfrischung: Honig-Zitronen-Limonade

7. August 2015
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Fotos: Jana Tashina Wörrle

Die Sonne brutzelt, ganz Deutschland erlebt eine Hitzewelle, wir schwitzen und brauchen eine Abkühlung. Bei so einem Wetter kann man nur eines machen: viel trinken.

Tipp für eine super Erfrischung: eine selbst gemachte Honig-Zitronen-Limonade. Hier das Rezept.

 

Ihr braucht für etwa einen Liter Honig-Zitronen-Limonade:

  • 8 unbehandelte Zitronen oder 2 unbehandelte Zitronen und zusätzlich Zitronensaft
  • 5 Esslöffel Berliner Honig
  • 250 ml Leitungswasser
  • 750 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
  • eventuell Eiswürfel

Die Schale von 2 Zitronen reibt ihr ab (möglichst nur das Gelbe, denn ansonsten könnte es bitter werden) und gebt sie in ein Glas. Dann bringt ihr die 250 ml Leitungswasser zum Kochen und übergießt damit die Schalen. Es entsteht ein gelber Sud, den ihr abkühlen lassen und dann absieben solltet. Bevor er ganz kalt ist, gebt ihr den Honig dazu, damit er sich gut auflösen kann. Aber Vorsicht: der Honig sollte nicht über 40 Grad heiß werden, damit die guten Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Dann presst ihr alle Zitronen aus und gebt den Saft zum Zitronen-Honig-Sud oder ihr nehmt alternativ Zitronensaft aus der Flasche. Das ganze füllt ihr dann, wenn es vollständig abgekühlt ist mit sprudelndem Mineralwasser auf und packt – je nach Vorliebe und nötiger Abkühlung – noch ein paar Eiswürfel dazu. Schon ist die Honig-Zitronen-Limonade fertig.

Als Variante kann man statt Zitronen auch Limetten nehmen oder noch ein wenig Minze ins fertige Getränk hinzufügen.

Lasst es Euch schmecken und behaltet einen kühlen Kopf!

Eure Jana

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Limonade1

Limonade2