Archive for Mai 2014

Erfrischung: Der Erdbeer-Bananen-Honig-Shake

26. Mai 2014

Shake

Die Temperaturen steigen, der Sommer ist da. Im Bienenstock ist jetzt viel los, doch das Klima bleibt hier immer stabil. Bienen sind wahre Kühl- und Heizkünstler. Doch auch wir können uns dank der Bienen kühlen – mit Honig. Hier ein leckeres Rezept für einen Erdbeer-Bananen-Honig-Shake.

Wenn es draußen in der Sonne über 30 Grad sind, holen wir die kurzen Hosen und Röcke aus dem Schrank, essen Eis, setzen uns in den Schatten oder besser noch ans Wasser und genießen den Sommer. An den Temperaturen können wir nicht viel ändern – außer wir setzen auf energiefressende und nicht gerade umweltschonende Klimaanlagen.

Auch Bienen haben eine Klimaanlage bzw. sie selbst sind ihre eigene. Wenn die Sonne brutzelt, kühlen sie den Bienenstock, in dem sie Wassertröpfchen durch heftiges Flügelschlagen in der Luft verteilen. Auch das ist zwar nicht gerade energiesparend, doch die Energie gibt ihnen allein der Honig.

Im Winter machen das die Bienen übrigens genau umgekehrt. Mit dem Flügelschlagen und kräftigem Muskelzucken wärmen sie den Stock – allerdings ohne Wasser. So ist es im Inneren der Beute immer rund 34 Grad Celsius warm.

Honig ist also ein wahrer Energiespender und kann sogar beim Kühlen helfen. Mit frischem Obst zusammen kann man aus ihm einen leckeren Sommer-Shake machen. Besonders gut eignen sich dazu derzeit frische Erdbeeren. Damit es schön cremig wird, sollte eine reife Banane nicht fehlen.

Der Erdbeer-Bananen-Honig-Shake

Rezept für zwei große Gläser

  • 300 Gramm Erdbeeren
  • 1 reife Banane
  • 2 Esslöffel Berliner Honig
  • 500 Milliliter Milch oder Orangensaft (je nachdem, ob man es milchig oder nur fruchtig mag)
  • ein Spritzer Zitronensaft

Alles mit dem Pürierstab verquirlen, nach Belieben noch etwas Minze oder eine dicke Erdbeere als Garnitur ans Glas hängen und kühl genießen.

Schöne Sommertage! Eure Jana

Erdbeere

Berliner Honig – die vierte Saison

19. Mai 2014

Raps

Frischer kann Honig kaum sein als jetzt. Raps- und Obstbaumblüte sind die ersten Honigsorten aus dem Berliner Umland, die jetzt auf Euch warten. Sie eröffnen die vierte Saison von Berliner Bärengold.

Vor vier Jahre hat alles begonnen und den neuen Honig wollen wir ein wenig mit Euch feiern. Der erste Rapshonig aus diesem Jahr – schneeweiß, stichfest – kommt von Mario aus dem Altenburger Land. Den Obstbaumblütenhonig haben die Berliner Imker Christoph und Melanie von Apfelblüten aus dem Alten Land bei Hamburg mitgebracht, zu denen sie mit ihren Bienen gewandert sind.

Wer jetzt bestellt, bekommt den superfrischen Honig zum Preis von nur 9,99 Euro für drei Gläser á 325 Gramm. Bestellen könnt ihr hier. >>>

Feiert mit uns und genießt den ersten Bärengold-Honig 2014. Super aufs Brot zum Frühstück, als Pausensnack, oder zum Verfeinern von herzhaften Speisen. Oder wie wäre die Kombination mit frischen Erdbeeren oder im Frühlingssalat. Lasst es Euch schmecken.

Schon bald gibt es auch die ersten Stadthonige aus Berlin.

Obstbaumblüten Honig vom Raps

Der erste Honig ist fertig

12. Mai 2014

Annette

Das Bienenjahr 2014 startet durch, Bäume und Blumen liefern sich ein Blühwettrennen vom Feinsten und schon steht die erste Honigernte an. Es beginnt mit Ahorn, Raps und Obstbaumblüte.

Der Winter war kurz – manche sagen, es gab ihn gar nicht – und der Frühling umso intensiver. In den vergangenen Wochen sind Bäume und Sträucher, Blumen und Blümchen nur so explodiert – ein wahres Blütenmeer. Nach Weide, Krokus und Borretsch, die die Bienen zum Jahresstart für sich und die ersten Larven der Sommerbienen benötigen, folgten schnell die Ahornblüten, Löwenzahn, Obstbäume wie Kornelkirsche und Äpfel und bald schon wird die Robinie überall blühen. An einigen Stellen sind schon jetzt Blüten zu sehen.

Die Natur füllt die Honigmägen der Bienchen bereits mit reichlich Nektar und so haben sie schon wahre Mengen an Honig im Bienenstock eingetragen, der bereits verdeckelt in den Waben wartet. Sie die einzelnen Waben mit einer Wachsschicht verschlossen, hat der Honig den erntereifen Wassergehalt erreicht. Dann geht er nicht mehr in Gärung über.

Im Klartext: Die erste Honigernte hat begonnen – und so wie sich das Wetter und damit auch die Blütenvielfalt in diesem Jahr bislang geben, werden noch einige weitere folgen. Neben einem Honig aus vielen verschiedenen Mischhonigen sind nun in der Stadt Sorten wie Ahorn- oder Obstbaumblüte fertig. Am Stadtrand und auf dem Land kommen Raps und Löwenzahn dazu.

Kleiner Tipp: Obwohl man Honig sehr sehr lange lagern kann, ohne dass er stark an Geschmack oder den guten Inhaltsstoffen verliert, schmeckt er ganz frisch nochmals besonders gut und aromatisch.

Jemi

Neben der Honigernte steht jetzt im Mai allerdings noch ein anderes großes Bienenthema an: Es ist Schwarmzeit. Da die Bienenkönigin nun fast ununterbrochen Eier legt und Tag für Tag viele neue Bienen schlüpfen, wird es schnell eng im Stock und die Königin nimmt mit einem Teil der Flugbienen Reißaus. Die verbleibenden Bienen ziehen sich dann aus der jungen Bienenbrut eine neue Königin.

Um zu vermeiden, dass ein Volk schwärmt – was auf engem Raum in der Stadt oft nötig ist – teilen die meisten Imker das Bienenvolk bevor es zu eng wird. Andere lassen die Bienen wiederum schwärmen und fangen den Schwarm danach wieder ein. Doch ob geplant oder ungeplant – einem Bienenschwarm beim Auszug aus dem Stock zuzusehen, ist ein faszinierendes Spektakel. 

Im Wonnemonat Mai ist viel los im Bienenstock und ihr könnt hier den frischen Frühlingshonig bestellen.

Eure Jana

 

Honig macht schön

7. Mai 2014

Honigmaske2

Na, Frühjahrsputz schon erledigt? Auch schon bei Euch selbst? Wie wäre es mal mit einer kleinen Honig-Schönheitskur. Honig ist lecker und gesund. Und man kann ihn nicht nur essen, sondern auch prima für eine kleine Schönheitskur verwenden.

Der Frühling ist schon lange da und der Sommer steht in den Startlöchern. Zeit also mal etwas gegen trockene Gesichtshaut und für einen frischen Teint zu tun – ja, auch das hat etwas mit Honig zu tun. Honig hilft nämlich, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und er wirkt antibakteriell.

Da Honig auf der Haut allerdings ordentlich klebt, ist es am besten, wenn man ihn mit Magerquark mischt. Auch dieser ersorgt die Haut mit Feuchtigkeit. Ich richte mich hier nach einem Rezept von Klaus Nowottnick aus dem Buch „Propolis – Gewinnung, Rezepte, Anwendung“, in dem er mehrere Rezepte mit Propolis, dem Kittharz aus dem Bienenstock, beschreibt und eines allein mit Honig und Quark. Auch Propolis wirkt antibakteriell und hat noch viele weitere gute Eigenschaften. Man kann es bei vielen Imkern kaufen.

Große Lust auf Honig

Nun wieder zur Honig-Quark-Maske: Dafür braucht ihr laut Rezept im Schnitt (die Mengen können sich je nach Fläche, die damit behandelt werden soll, unterscheiden) drei Esslöffel Honig und drei Esslöffel Magerquark. Meiner Erfahrung nach genügen allerdings auch zwei Esslöffel Quark und ein großer voll Honig. Magerquark übrigens deshalb, damit die ganze Masse möglichst fest bleibt und nicht vom Gesicht tropft.

Am besten nehmt ihr flüssigen Honig, denn der lässt sich gut verstreichen. Da der Honig allerdings so oder so ein wenig angewärmt werden sollte – Vorsicht: nicht über 40 Grad Celsius, denn ansonsten gehen die Enzyme im Honig kaputt – eignet sich allerdings auch fester Honig – er braucht nur ein wenig länger bis er gut zu verstreichen und zu verrühren ist.

Den Honig einfach mit dem Quark mischen und als ein bis zwei Millimeter dicke Paste auf die Gesichtshaut auftragen. Das ganze sollte etwa eine halbe Stunde einwirken. Danach einfach mit warmem Wasser entfernen.

Einzige Nebenwirkung: Man bekommt unheimlich Lust auf Honig. Die Maske ist übrigens auch gut essbar und richtig lecker. Die Gesichtshaut macht sie weich und man fühlt sich unheimlich frisch.

Viel Spaß beim Ausprobieren und beim Honignaschen. Eure Jana