Archive for April 2016

Avocado und Honig zum Salat

23. April 2016

Foto: Jana Tashina Wörrle

Salat kann man nie genug essen – vor allem, weil er so variantenreich ist. Variieren kann man nicht nur bei den Zutaten, sondern auch bei der Soße. Denn es gibt mehr als Öl und Essig oder Joghurt als Basis. Wie wäre es mit Avocado? Diese kann man prima mit Honig kombinieren.

Avocado ist gesund und lecker. Man kann sie pur löffeln, als Zutat verwenden oder als Grundlage für Soßen. In dieser Salatsoßen-Variante gibt sie den knackigen Möhren, Kohlrabistreifen und Gurkenscheiben eine cremige Note und – kombiniert mit Honig – auch einen ganz eigenen Geschmack.

Als Salatbasis habe ich geraspelte Möhren gewählt und dazu ein bisschen Gurke und Kohlrabi geschnibbelt sowie etwas Feta oben drauf gestreut. Ganz zuletzt kommt die grün-cremige Soße.

Für diese braucht ihr (etwa für zwei große Teller Salat):

  • eine halbe reife Avocado
  • zwei Esslöffel Zitronensaft
  • einen dicken Teelöffel Berliner Honig
  • Salz, Pfeffer
  • Kräuter nach Belieben
  • und einen Schuss Wasser

Als erstes zerdrückt ihr die Avocado mit einer Gabel so fein wie möglich – oder ihr nehmt einen Pürierstab, was sich bei der kleinen Menge allerdings etwas schwierig gestalten kann. Dann gebt ihr den Zitronensaft, den Honig und das Wasser dazu und rührt alles nochmals gut um. Als letztes gebt ihr die Gewürze in die Soße (Menge je nach Geschmacksvorlieben) und vermischt alles so lange, bis es eine einheitliche Konsistenz ergibt und sich der Honig gut aufgelöst hat.

Dann heißt es: ab auf den Salat und genießen!

Guten Appetit! Eure Jana

Weitere leckere Salatsoßen-Rezepte gibt es hier mit dem Titel „Salatvariante: Möhren und Gurke mit Honig“ oder „Feldsalat mit Honigsoße“.

Nachtisch mit verstecktem Honig

11. April 2016
Honig-Obstmus-Nachtisch

Foto: Jana Tashina Wörrle

Das ist ein Rezept für Nachtischliebhaber, die sich gerne überraschen lassen. Wer Obstmus mag und Quark, der wird es lieben. Honig spielt dabei eine besondere Rolle.

Die Idee zu diesem Rezept hatte eine Freundin, die ihre Gäste bei einem gemeinsamen Essen rätseln lassen wollte, was denn das besonders Leckere am Boden des Dessertglases ist. Denn hier hatte sie einen Teelöffel voller Honig für jeden von ihnen versteckt.

Der Nachtisch ist ein Obstmus-Quark-Schichtdessert, das man entweder mit selbstgemachte oder gekauften Apfelmus zubereiten kann oder ihr wählt die Rohkost-Variante und mixt Obst eurer Wahl mit einem leistungsstarken Mixer ganz fein und cremig, so dass es ein Mus ergibt. Apfel und Banane eignen sich dafür besonders gut.

Für etwa vier Portionen braucht ihr:

  • 250 Gramm Quark
  • ein kleines Glas Apfelmus oder einen großen, fein pürierten Apfel und eine Banane
  • einen Becher Sahne
  • zwei Teelöffel Berliner Honig
  • einen Teelöffel Zimt

Als erstes wird der Quark mit einem großen Teelöffel Honig vermischt. Dann schlagt ihr die Sahne steif und wenn ihr frisches Obst verwendet, püriert ihr dieses und gebt ein wenig Zimt dazu.

Und jetzt heißt es nur noch schichten – am besten in ein Glas oder eine Glasschale, damit man die Schichten auch sieht: Ganz unten kommt als Überraschung ein Teelöffel Honig ins Glas, darauf folgt eine Schicht Honigquark und darauf eine Schicht Apfelmus bzw. das Mus aus fein püriertem Obst. Dann wieder Quark und wieder Obstmus. Als letzte Schicht kommt die Sahne oben drauf und diese wird mit etwas Zimt bestäubt.

Der Teelöffel Honig als letzte Schicht gibt dem Dessert eine besonders feine Note. Die Gäste, die diesen Nachtisch als erstes probieren durften, setzten bei der Frage „was denn unten im Glas versteckt sei“ mehrheitlich auf „Karamell“. Umso größer, war die Überraschung über das, was man mit einem kleinen Löffel voller Honig erreichen kann.

Der selbe Honig war zwar auch im Quark gelandet, aber die intensive Süße, die beim Löffeln eines Schichtdesserts – Voraussetzung natürlich, man verrührt nicht alles miteinander – dann auf der Löffelspitze schmeckt, bringt jeden Nachtischesser zum Schwärmen.

Lasst es Euch schmecken! Eure Jana