Posts Tagged ‘Honigrezept’

Holunderblütensekt mit Honig

5. Juni 2017

Erfrischung gefällig? Jetzt, wo überall der Holunder blüht, eignet sich dafür ganz besonders gut selbstgemachter Holunderblütensekt – ohne Alkohol und mit Honig. Hier gibt es das Rezept.

Weiß leuchtet der blühende Holunder gerade in den Gärten, in Parks und an Waldrändern. Die Blüten sind jedoch nicht nur schön, sondern man kann auch verschiedenste leckere Dinge daraus zaubern – zum Beispiel: Holunderblütensekt.

Für fünf Liter – damit genügend Nachschub vorhanden ist und sich die Wartezeit lohnt – braucht ihr:

  • vier unbehandelte Zitronen
  • etwa 15 voll aufgeblühte Dolden der Holunderblüten
  • 200 Gramm Berliner Honig
  • vier Liter Wasser
  • 100 Milliliter Apfelessig

So geht’s:

Die Zitronen schneidet ihr in Scheiben und gebt sie mit den restlichen Zutaten in ein großes Gefäß. Wichtig: Die Holunderblütendolden nicht waschen, nur abschütteln und von Tieren befreien. Ansonsten verlieren sie den Nektar und damit den Geschmack. Dann heißt es etwa vier Tage abwarten, denn der Sekt braucht Zeit, damit der Perleffekt entsteht.

Nach vier Tagen gießt ihr alles durch ein Sieb und füllt den Holunderblütensekt in Flaschen. Am besten schmeckt er gut gekühlt und im Kühlschrank sollte er auch aufbewahrt werden.

Lasst Euch erfrischen!

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Schoko-Honig-Granola

23. Mai 2017

Fertig: das gebackene Müsli mit Kakao, Honig und Erdnussbutter. Fotos: Jana Tashina Wörrle

Granola ist eigentlich nur der amerikanische Begriff für Knuspermüsli. Wer von Granola spricht, meint damit jedoch meist eine selbstgemachte Variante aus gesunden Zutaten – ohne Kristallzucker. Hier gibt’s einen Rezepttipp mit Honig, Kakao und Erdnussbutter, der gesund und lecker ist.

Knusprige Getreidekörner, die den Morgen versüßen: Granola kann man auch als gebackenes Müsli bezeichnen. Eigentlich mischt man sich ganz einfach das zusammen, was man normalerweise ins Müsli isst und steckt es in den Ofen. Damit es schön knusprig wird und kleine „Klümpchen“ bildet, die dann für den besonders Crunch-Effekt sorgen, mischt man die Zutaten mit Honig, Agavensirup oder einem anderen alternativen Süßungsmittel und etwas Fett.

Granola schmeckt mit Milch, Joghurt oder auch pur als Keks-Alternative.

Hier mein Tipp für ein leckeres Schoko-Honig-Granola, das für den besonderen Geschmack noch etwas Erdnussbutter abbekommt. Die Menge des Rezepts füllt ein Backblech.

Ihr braucht:

  • 170 Gramm Hafer- oder andere Getreideflocken
  • 20 Gramm Sonnenblumenkerne
  • ein Esslöffel Kakao
  • 70 Gramm Berliner Honig
  • 80 Gramm Erdnussbutter
  • eine Prise Salz

So geht’s:

Alle Zutaten in einer großen Schüssel mischen und alles etwa eine halbe Stunde durchziehen lassen. Dann auf einem Backblech verteilen und bei 180 Grad etwa 30 Minuten im Ofen goldbraun backen.

Guten Appetit! Eure Jana

Granola noch ungebacken auf dem Blech sieht übrigens vergleichsweise bleich aus. Der Kakao kommt erst im Ofen farblich hervor.

Honig-Zimtschnecken

21. April 2017

Fotos: Jana Tashina Wörrle

Zimt ist nicht nur etwas für die Weihnachtszeit. Wenn man damit backt, duftet es verführerisch in der ganzen Wohnung. Dieses Rezept für Honig-Zimtschnecken durftet aber nicht nur, wenn man die Schnecken im Ofen hat. Sie schmecken auch. Wichtigste Zutat: Honig.

 

Für den Teig braucht ihr:

  • 300 Gramm Vollkornmehl
  • ein Päckchen Trockenhefe
  • 70 Gramm Berliner Honig
  • 150 Milliliter Milch
  • nach Belieben Rosinen
  • ebenso Zimt

Den Hefeteig aus Mehl, Wasser, Milch, Hefe und Honig setzt ihr wie jeden anderen Hefeteig an: alles gut verkneten und mindestens zwei Stunden gehen lassen. Dann rollt ihr den Teig aus, bestreut ihn mit Zimt und Rosinen und rollt ihn zu einer langen Wurst zusammen. Diese schneidet ihr dann in einzelne Scheiben – die Schnecken entstehen – und drückt diese ein wenig flach auf ein Backblech.

Das Ganze kommt dann für etwa 25 Minuten bei 200 Grad in den Ofen.

Viel Spaß beim Nachbacken! Eure Jana

Pizzateig mit Honig und Olivenöl

14. April 2017

Foto: Jana Tashina WörrlePizza selber machen, ist nicht schwer. Ganz besonders lecker wird sie mit einem Hefeteig, der mehr enthält als nur Mehl, Hefe und Wasser. Mit Honig und Olivenöl bekommt die Pizza eine ganz besondere Geschmacksnote.

Das schöne an der selbst gemachten Pizza: Man kann nicht nur den Beleg komplett selbst bestimmen, sondern auch jede Ecke anders belegen und bei Teig variieren. So gibt Honig im der Pizza zwar ein wenig Süße, doch kombiniert mit deftigen Zutaten, schmeckt das dann besonders intensiv.

Für ein Blech Pizza braucht ihr

  • 300 Gramm Vollkornmehl,
  • einen halben Teelöffel Salz,
  • ein Päckchen Trockenhefe,
  • einen Teelöffel flüssigen Berliner Honig,
  • und einen Teelöffel Olivenöl.

Alle Zutaten werden gut miteinander verknetet und dann braucht der Teig mindestens zwei Stunden Ruhe, damit er beim Backen auch schön fluffig wird. Nach dem Gehen einfach belegen, backen und genießen.

Guten Appetit! Eure Jana

Honig-Salz-Peeling

12. März 2017

Zarte, geschmeidige Haut wünscht sich fast jeder. Um diese zu bekommen, muss man sie hin und wieder auf die richtige Art und Weise von alten Hautschuppen befreien und wirklich „porentief“ reinigen“. Dieses Honig-Salz-Peeling hilft dabei – und es pflegt.

 

Für eine Ganzkörperanwendung braucht ihr nur drei Zutaten:

  • 50 Gramm Salz
  • 50 Milliliter Öl
  • 100 Gramm flüssiger Berliner Honig (dieser lässt sich am besten mit den anderen Zutaten mischen)

Als erstes vermischt ihr Öl und Salz miteinander und rührt dann den Honig unter diese Mischung. Gut verrührt könnt ihr das Peeling dann auf die Haut auftragen. Am besten macht ihr das unter der Dusche und optimalerweise nach einer heißen Dusche oder einem Bad, wenn die Poren der Haut weit geöffnet sind. Die gesunden Wirkstoffe des Honigs können so am besten von der Haut aufgenommen werden.

Am Körper solltet ihr das Peeling mit kreisende Bewegungen einmassieren, im Gesicht jedoch nicht zu stark rubbeln, da die Haut hier etwas empfindlicher sein könnte. Nach dem Auftragen sollte das Peeling einwirken können, bevor ihr es mit warmem Wasser wieder abspült.

Ihr werdet sehen und vor allem spüren, wie weich und zart die Haut nach dem Peelen ist. Wenn ihr das Peeling nur für einzelne Körperstellen verwenden wollt, könnt ihr trotzdem die empfohlene Menge anrühren, denn es ist etwa drei Monate haltbar.

Ein weiterer Vorteil: Man muss sich nach dem Duschen und Peelen nicht eincremen, denn das Öl hat die Haut schon gut mit Fett versorgt.

Den Tipp und das Rezept für das Honig-Salz-Peeling habe ich aus dem Buch „Selbst gemacht aus Honig, Wachs & Co.“ von Claudia Bentzien und Claudia Salata.

Viel Spaß beim Peelen! Eure Jana

Auch andere Kosmetik mit Honig kann man prima selber machen – oder künftig bei der Berliner Bärengold GmbH kaufen!

Honig-Zupfkuchen

25. Februar 2017

Foto: Jana Tashina Wörrle

Zupfkuchen ist lecker, aber leider auch sehr mächtig, sprich kalorienreich. Diese Variante mit Honig statt Zucker in Teig und Füllung ist genauso schmackhaft, liegt aber weniger schwer im Magen.

Eigentlich handelt es sich um ein ganz einfaches Käsekuchenrezept, das ich etwas abgewandelt habe: Statt einer Creme mit ordentlich viel Butter nehme ich einfach Magerquark und süße ihn mit Honig. Der Mürbeteig bekommt noch Kakao hinzu und schon ist die vergleichsweise „leichte“ Zupfkuchenvariante fertig.

Ihr braucht für meinen Rezeptvorschlag:

Für den Teig:

  • 200 Gramm Dinkelvollkornmehl
  • einen Teelöffel Backpulver
  • 100 Gramm Butter
  • 75 Gramm Berliner Honig
  • ein Ei
  • zwei Esslöffel Kakao

Die Zutaten mischt ihr und knetet alles gut durch. Mit dem Mürbeteig kleidet ihr dann eine Springform aus, so dass Boden und Rand mit Teig bedeckt sind. Ich lege auf den Boden immer etwas Backpapier, denn dann kann man sich hier das Einfetten sparen. Vom Teig solltet ihr allerdings ein bisschen was für die Zupfen aufbewahren.

Denn jetzt muss erst noch die Füllung, also die Creme, vorbereitet werden. Dafür braucht ihr:

  • 500 Gramm Magerquark
  • 100 Gramm Berliner Honig
  • zwei Eier
  • ein Päckchen Vanille-Puddingpulver

Auch das wird alles gut miteinander verrührt und kommt dann auf den Teig. Darauf werden dann noch die Zupfen platziert und schon kann der Kuchen bei 180 Grad für etwa eine Stunde in den Ofen.

Lasst es Euch schmecken! Eure Jana

Rosinenbrötchen mit Honig

10. Februar 2017
rosinenbroetchen_honig

Foto: Jana Tashina Wörrle

Für zwischendurch, zum Frühstück oder statt Kuchen am Nachmittag – Rosinenbrötchen schmecken immer gut. Man kann sie prima auch ganz ohne Zucker backen. Hier kommt ein Rezept dafür.

Mit Rosinen ist es ja so eine Sache – entweder man liebt sie oder man mag sie gar nicht. Wer sie liebt, isst meist auch gerne Rosinenbrötchen. Am besten schmecken sie, wenn sie selbst gebacken sind und natürlich, wenn Honig drin ist.

Für ein Blech voller Rosinenbrötchen braucht ihr:

  • 600 Gramm Dinkelvollkornmehl
  • 180 Milliliter Wasser
  • 180 Milliliter Vollmilch
  • ein Päckchen Trockenhefe
  • eine Prise Salz
  • einen dicken Esslöffel Berliner Honig
  • Rosinen nach Belieben

Erst werden die trockenen Zutaten – also Mehl, Salz, Rosinen und Hefe – vermengt. In einem zweiten Gefäß mischt ihr die Flüssigkeiten mit dem Honig. Dann kommt alles zusammen und wird ordentlich durchgeknetet.

Als nächsten Schritt formt ihr kleine Kugeln aus dem Teig und drückt sie etwas flach auf ein Backpapier, das ihr zuvor auf einem Backblech bereitgestellt habt. Die selbst gemachten Rosinen-Honig-Brötchen-Teiglinge kommen dann bei 200 Grad Celsius solange in den Ofen, bis sie hellbraun schimmern.

Dass sie wirklich fertig sind, erkennt ihr am besten daran, dass sie dumpf klingen, wenn man auf ihre Oberseite klopft. Man kann sie auch einfach umdrehen und sieht, ob der Boden schon gut durchgebacken aussieht. Bei mir haben sie etwa 15 Minuten gebacken. Ich habe aus dem Teig 12 Brötchen geformt.

Viel Spaß beim Nachbacken! Eure Jana

honig-rosinenbroetchen

Honigwaffeln

27. Januar 2017
honigwaffel

Foto: Jana Tashina Wörrle

Warme Waffeln mit Apfelmus, Marmelade oder pur sind so einfach selbst gemacht und eine super Alternative zum Kuchen am Nachmittag. Hier gibt es ein Rezept für Waffeln, die nur mit Honig gesüßt sind.

Wenn sich Besuch ankündigt und man gerne etwas Selbstgemachtes servieren will, muss man planen. Einkaufen, zubereiten, backen und abkühlen lassen – so sieht der klassische Ablauf beim selbstgebackenen Kuchen aus. Spontane Gäste können so etwas selten erwarten. Die beste Alternative für einen herrlich duftenden Kuchen aus der eigenen Küche sind Waffeln: schnell zubereitet, selbst gemacht, lecker.

Waffeln aus dem Waffeleisen, die man noch dampfend warm isst, die man mit den Fingern in kleine Herzen teilt und diese dann in Apfelmus tunkt – das sind für mich Kindheitserinnerungen.

Mein Waffeleisen steht im Schrank und wird meist nur etwa einmal im Jahr benutzt. Dann freue ich mich tierisch darüber und denke jedes Mal: „Das musst Du öfter machen“. Doch dann verschwindet die Idee leider wieder bis zur nächsten Freude im Jahr darauf. Seltsam. Aber kein Grund dafür, jetzt nicht zu Rührschüssel, Mehl und Honig zu greifen. Denn diesmal werden es Honigwaffeln.

Für einen dicken Berg mit Waffeln für alle spontanen Gäste braucht ihr:

  • 250 Gramm Butter
  • 150 Gramm Berliner Honig
  • drei Esslöffel Zucker
  • ein Päckchen Vanillezucker
  • vier Eier

Das alles rührt ihr mit einem Handrührgerät schaumig und gebt dann diese weiteren Zutaten dazu:

  • 500 Gramm Dinkelvollkornmehl
  • ein Teelöffel Backpulver
  • eine Prise Salz
  • 500 Milliliter Milch (kann auch mehr sein, wenn der Teig zu fest wird)

Dann wird die ganze Masse nochmals gut durchgerührt und nach und nach könnt ihr den Teig mit einer Schöpfkelle ins Waffeleisen gießen und eine Honigwaffel nach der anderen machen. Hhhmmmm lecker …..

Guten Appetit! Eure Jana

Honigfruchtgummis selbst gemacht

13. Januar 2017

Foto: Jana Tashina Wörrle

Naschen mal anders: Das folgende Rezept ist etwas für alle Liebhaber von Gummibärchen. Fruchtgummis kann man nämlich ganz einfach selber machen. Das folgende Rezept verzichtet sogar komplett auf Industriezucker – dafür ist leckerer Honig drin.

Wer es fruchtig mag und gerne nascht, bekommt hier eine leckere – nur mit Honig gesüßte – Alternative zu gewöhnlichen Fruchtgummis. Als Formen habe ich einfach Eiswürfelformen benutzt, aber man kann auch vieles andere dafür nutzen.

Für zwei Eiswürfelformen voller Fruchtgummis braucht ihr:

  • 250 Gramm gefrorene Himbeeren (oder andere Beeren)
  • zwei dicke Esslöffel Berliner Honig
  • ein Esslöffel Zitronensaft
  • ein Päckchen Gelatine

Als erstes wird die Gelatine in Wasser aufgeweicht. Währenddessen gebt ihr die Beeren in einen Topf und lasst sie auf kleiner Flamme warm werden. Wenn die Gelatine weich geworden ist und die Beeren richtig warm sind – kochen müssen sie nicht – gebt ihr die Gelatine gemeinsam mit dem Honig und dem Zitronensaft dazu.

Die ganze gut durchgerührte Masse wird dann püriert und ihr gebt sie dann einfach nur noch in die Formen und lasst sie abkühlen. Sobald sie nur noch lauwarm ist, könnt ihr die Formen in den Kühlschrank stellen. Und jetzt heißt es warten. Bis die Gelatine richtig fest geworden ist und den Fruchtgummis die richtige Konsistenz gibt, dauert es rund 24 Stunden.

Dann kann es losgehen mit dem Naschen! Lasst es Euch schmecken. Eure Jana

Bunter Rosmarin-Kartoffelsalat mit Honig

29. Dezember 2016

honig-rosmarin-kartoffelnKartoffelsalat gibt es in unzähligen Varianten. Diese hier ist nicht nur schön anzusehen, sondern schmeckt auch noch besonders gut durch eine feine Honignote. Man kann diesen Kartoffelsalat warm und kalt genießen.

Zugegebenermaßen schmecken rote oder lilafarbene Kartoffeln nicht wirklich anders als die normalen. Trotzdem sind sie ein besonderer Augenschmaus – vor allem im Kartoffelsalat. Diese Kartoffelsalatvariante schmeckt dazu noch super lecker und bietet eine Alternative zu vielen schon bekannten Rezepten.

Rosmarin passt immer gut zu Kartoffeln und in einer Marinade aus Öl und Honig kommt die Kombination mit den weitere Zutaten besonders gut zur Geltung: Feigen und Tomaten.

Ihr braucht für vier Portionen:

  • ein Kilogramm kleine Kartoffeln – am besten rot, lilafarbene und gelbe (also normale)
  • vier Tomaten – auch hier könnt ihr Tomaten in verschiedenen Farben nehmen
  • zwei Feigen
  • einen Zweig Rosmarin
  • einen Esslöffel Berliner Honig
  • vier Esslöffel Olivenöl
  • zwei Esslöffel Apfelessig
  • zwei Esslöffel Wasser
  • Salz, Pfeffer und Paprikapulver zum Würzen

Als erstes kocht ihr die Kartoffeln und schneidet sie in Würfel bzw. Schnitze – die Schale kann gerne dran bleiben. Das selbe macht ihr mit den Tomaten und den Feigen.

Dann rührt ihr eine Soße aus Öl, Essig, Wasser, Honig und Gewürzen an und gebt sie darüber. Am Ende zupft ihr den Rosmarin darüber und lasst alles gut durchziehen.

Fertig. Lecker. Guten Appetit. Eure Jana