Archive for Oktober 2014

Lasst Kräuter blühen: der bienenfreundliche Balkon

29. Oktober 2014

Bohnenkraut

Im Herbst ist eigentlich Erntezeit, doch manch eine Pflanze kann man auch jetzt einsetzen und damit schon jetzt an die Bienen-Saison 2015 denken. Doppelt schön ist es, wenn ihr das Gepflanzte auch selbst nutzen könnt. Kräuter sind eine optimale Bienenweide.

Man kennt das von Blumenzwiebeln – von Krokus, Tulpe, Narzisse und anderen Frühlingsblühern. Die Zwiebeln werden im Herbst in den Boden gesteckt, damit sie im Frühjahr mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen austreiben können. Doch es gibt noch mehr Pflanzen, denen es nicht schadet sie jetzt noch zu pflanzen. Dazu gehören einige Küchenkräuter. Zusätzlich ist der Herbst und auch der nahende Winter eine gute Vorbereitungszeit auf die neue Blühsaison – egal ob im Garten, auf dem Balkon oder dem Fensterbrett.

Grundsätzlich kann man jeden Balkon bienenfreundlich umgestalten. Was hier alles problemlos blüht und den Bienen gleichzeitig eine gute Nahrungsquelle bietet, hat das „Netzwerk Blühende Landschaft“ in einer ausführlichen Liste zusammengefasst. Man kann sie hier anschauen. Tipps gibt es auch bei der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau im Web-Dokument „Der intelligente Blumenkasten“.

Noch besser ist es, wenn ihr Euch das Angepflanzte auch selbst schmecken lassen könnt – nachdem es geblüht und die Bienchen gefüttert hat. So sind viele Küchenkräuter ein wahrer Leckerbissen für Honigbienen, viele Wildbienen und Schmetterlinge. Da viele Kräuter, die die Insekten mögen, mehrjährig sind, ist es also kein Problem, sie draußen zu überwintern oder jetzt noch zu pflanzen.

Viele der Küchenkräuter, die Pollen und Nektar spenden, gehören zu den Lippenblütlern und sind mehrjährige Stauden. Dazu gehören unter anderem

  • Lavendel,
  • Thymian,
  • Bohnenkraut,
  • Salbei,
  • Pfefferminze und
  • Zitronenmelisse.

Und daraus lassen sich auch wunderbare Tees selber machen, die man am besten frisch aufgebrüht mit einem Löffel Honig genießt. Aber nicht vergessen: den Tee erst abkühlen lassen, denn Temperaturen über 40 Grad schaden den guten Inhaltsstoffen.

Wie das Portal Kräuterallerlei.de beschreibt ist das Pflanzen im Herbst für winterharte Küchenkräuter deshalb so gut, weil dadurch ein besserer Kontakt zwischen Wurzeln und Gartenerde entsteht. Hohlräume im Topf oder im Garten werden durch die Winternässe besser geschlossen und die Pflanzen wachsen besser an. Im Frühjahr sind die Pflanzen dann fit für ein schnelles und stabiles Wachstum.

Weitere Tipps zur Bienenweide und wo man heimische Pflanzen kaufen kann, erfahrt ihr auf der Seite der Initiative „Berlin summt“.

Viel Spaß beim Pflanzen. Eure Jana

Winterbohnenkraut

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Honig-Lachs-Avocado-Sandwich

13. Oktober 2014

Lachsbrot

Manch einer mag es deftig und salzig, andere lieber süß. Obwohl Honig ohne Zweifel zu den süßen Leckereien gehört, kann man ihn auch mit kräftig schmeckenden Zutaten, scharfen Komponenten und auch mit Gemüse kombinieren. Eine leckere Variante – als Snack, Abendbrot oder zum Frühstück – ist ein Honig-Lachs-Avocado-Sandwich.

Du brauchst:

– entweder ein englisches Rosinenbrot (mit Haselnüssen, Rosinen und Rosmarin) oder ein anderes Schwarzbrot

– eine sehr reife, weiche Avocado

– 300 Gramm (1-2 Stück) frisch geräucherter Lachs z.B. vom Wochenmarkt

– cremigen Bärengold Honig von Obstbaumblüten

– Kren (frischer eingelegter Meerrettich)

– flüssigen Berliner Sommer oder Honig von Robinien

Die Zubereitungszeit liegt bei etwa 10 Minuten, da man wenig Vorbereitung braucht. Nur die Avocado muss geschält und mit einer Gabel etwas zerdrückt werden. Dann bestreicht man eine Scheibe Brot mit dem cremigen festen Honig und gibt reichlich Avocado darüber. Dann folgen Lachs und Kren, die mit frisch gemahlenen Pfeffer und flüssigem Honig garniert werden. Nach Belieben kann auch zuerst eine Schicht Frischkäse aufgetragen werden.

Lasst es Euch schmecken!

Honig fürs Haar

1. Oktober 2014

Haarmaske

Honig ist süß und lecker. Er tut den ganzen Körper gut. Auch den Haaren. Hier ein einfaches Honig-Haarkur-Rezept, das den Haaren nach den Monaten voller austrocknender Sonnenstrahlen wieder Glanz verleiht.

Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Die Bienchen bereiten sich auf den Winter vor. Für viele beginnt nun die Honigzeit, denn traditionell ist es immer noch so, dass im Herbst und Winter mehr Honig gegessen wird, als in der heißen Jahreszeit. Schade, denn dann verpasst man was.

Obwohl der Sommer von den meisten von uns sehr geliebt wird, hinterlässt er manchmal Spuren. Vor allem auf Haut und Haar. Honig ist nicht nur lecker, sondern auch gesund fürs Haar. Gegen sprödes Haar hilft eine Kur aus Honig, Olivenöl und Ei.

Ganz einfach zum Nachmachen:

Ihr braucht:

– 1 Teelöffel Berliner Honig
– 2 Esslöffel Olivenöl
– 1 Eigelb

So geht’s:

Haare nass machen. Dann den Honig mit dem Öl vermischen, das Ei trennen und dazugeben. Alles gut mischen und auf dem Haar verteilen. Wer zu fettigen Haaren neigt, sollte den Haaransatz und ein paar folgende Zentimeter des Haars auslassen. Am wichtigsten sind die Haarspitzen, in die ihr die Mischung gut einmassieren solltet. Dann alles mit einem Handtuch einwickeln und eine halbe Stunde abwarten.

Ist alles gut mit Seife ausgespült und das Haar getrocknet, werdet ihr sehen, wie schön Euer Haar glänzen kann. Nebeneffekt: Es duftet nach Honig – und ein bisschen nach Ei.

Viel Spaß beim Nachmachen. Eure Jana