Archive for Januar 2015

Schadstofffreier Stadthonig

18. Januar 2015
Beuten

Immer häufiger in Berlin zu sehen: Bienenstöcke auf Dächern.

 

Endlich gibt es für Berlin eine eigene aktuelle Stadthonig-Untersuchung. An fünf zentralen Orten in der Innenstadt wurde Honig auf Spuren von Schadstoffen getestet, die durch Autoabgase in der Luft gelangen. Das Ergebnis beweist, wie gut Berliner Stadthonig ist.

Vergangene Woche ist in der taz ein Beitrag über den Berliner Stadthonig erschienen. Darin ging es um typische Schadstoffe aus dem Straßenverkehr wie Blei, Cadmium und die sogenannten polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) und die Frage, ob diese sich nicht im Nektar von Blüten anreichern und so in den Stadthonig gelangen. Zwar gab es zu diesem Thema schon mehrere Analysen, allerdings keine aktuelle für Berlin.

Das wurde nun nachgeholt und die Ergebnisse können sich sehen lassen: Denn Berliner Honig kann praktisch als unbelastet von Schadstoffen aus der Großstadtluft gelten. Alle untersuchten Stoffe lagen unterhalb der Nachweisgrenze und unterhalb der Grenze, die für Trinkwasser gilt.

Die genauen Ergebnisse könnt ihr hier nachlesen.>>>

Warum der Nektar sauber bleibt

Die Sauberkeit des Honigs hat verschiedene Gründe. Einerseits sind die Saftdrüsen der Pflanzen in der Regel in der Blüte verborgen und somit nicht direkt der Luft ausgesetzt. An ihnen sammeln die Bienen den Nektar, den sie dann zu Honig umarbeiten. Die Blütezeit ist zudem relativ kurz.

Ob die Biene selbst als Filter für die Stoffe dient, ist wissenschaftlich noch nicht ganz geklärt, es wird allerdings vermutet. Fest steht allerdings, dass sich besonders die sogenannten PAKs, die krebserregend wirken können, eher in fetthaltigen Substanzen anreichern. Und Honig enthält kein Fett.

Stadt und Land im Vergleich

Im Beitrag der taz wurde übrigens auch die Berliner Bärengold GmbH erwähnt. Gründerin Annette Mueller hat ein paar Worte dazu gesagt, dass auch sie Fragen nach den Schadstoffen immer wieder beantworten muss. Und sie wollte nicht unerwähnt lassen, dass Landimker mittlerweile mit viel größeren Herausforderungen zu kämpfen haben als Stadtimker.

Denn auf dem Land treiben Agrarsubventionen den Anbau von bienenunfreundlichen Monokulturen weiter voran. Die Bienen finden immer weniger Nahrung und diese ist nicht selten mit Pestiziden und anderen chemischen Stoffen belastet.

Den taz-Beitrag könnt ihr hier nachlesen.>>>

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Entgiften: Honig ist bei Detox-Kuren erlaubt

5. Januar 2015

Smoothie

Die ersten Wochen des Jahres sind Wochen voller guter Vorsätze. Mehr Sport, gesünder Essen und Diäten stehen hoch im Kurs. Manch einer beginnt die Zeit nach dem Feiertagsschlemmen auch mit Detox – dem Entgiften des Körpers durch eine gesunde, möglichst unverarbeitete, reine Ernährung. Dazu gehört auch Honig.

Grundsätzlich meint Detox nichts anderes als Entschlackung oder Entgiftung von zu viel Säure, zu viel Fett und Zucker und zu vielen Stoffen in unserer täglichen Nahrung, die der Körper unter großem Aufwand verarbeiten muss (industriell stark verfremdete Nahrung). Detox ist ein Ernährungstrend, der aus den USA kommt und von den einschlägigen Zeitschriften verbreitet wurde. Oft wird damit das Fasten in Verbindung gebracht, doch das stimmt nicht ganz.

Wer sich nach Detox-Grundregeln ernährt, fastet nicht komplett, sondern verzichtet nur ein paar Tage auf bestimmte Lebensmittel, um den Körper (bzw. die Verdauungsorgane) zu entschlacken. Manch einer bleibt danach eventuell bei einer besseren Ernährung, andere bauen immer wieder Detox-Kuren in ihren Alltag ein. Effekte sollen sein: mehr Energie, weniger Kilos.

Im Fokus steht dabei das Verhindern von Übersäuerung. Sie entsteht im Körper durch die typischen Genussmittel wie Kaffee, Zucker, Fett und der Kombination dieser – meist in Fastfood enthalten. Deshalb geht es bei Detox genau darum, diese „verbotenen Stoffe“ zu meiden. Welche das genau sind, könnt ihr hier nachlesen.

Im Gegenzug steht viel frisches Obst und Gemüse auf dem Speiseplan, viel Wasser zum Trinken und einige anregende Gewürze. Vieles wird dabei mit Drinks und Smoothies kombiniert. Ein großer Vorteil dabei ist, dass Honig als Süßungsmittel durchaus erlaubt ist. Honig ist unverarbeitet und gesund. Im Internet findet man viele verschiedene Tipps zu ganzen Detox-Kuren und Ernährungsplänen.

Der Markt bietet natürlich auch viele fertige Detox-Nahrungsmittel an. Doch wer seine Mahlzeiten und Getränke selbst zubereitet, weiß sicher, was drin ist und wie unbelastet es ist. Deshalb hier ein paar Detox-Rezepte, zu denen leckerer Honig auf jeden Fall dazugehört.

Apfelessig-Honig-Drink:

  • 2 Teelöffel Zitronensaft
  • 2 Teelöffel Apfelessig (naturtrüb)
  • 1 Messerspitze Cayenne Pfeffer
  • 1 Messerspitze Ceylon Zimt
  • 1 Teelöffel Honig
  • 250 Milliliter warmes Wasser

=> Alles mischen – wird für morgens und abends während einer Detox-Kur empfohlen.

Ingwer-Honig-Chili-Drink:

  • 1 große Tasse heißes Wasser
  • 1/3 Teelöffel Kurkuma
und ie gleiche Menge Ingwer(-pulver)
  • eine Messerspitze Chili (Cayenne)
  • 1 Teelöffel Honig
  • Zitronensaft einer halben Zitrone

=> Alles mischen und in kleinen Schlücken trinken; warum gerade die darin enthaltenen Gewürze so gesund sind, erfahrt ihr hier.

Grüner Smoothie:

  • 2 reife, süße Birnen
  • 3 Stangen Sellerie
  • 1/2 Gurke
  • 1 Zitrone
  • frische Minze
  • 1 Teelöffel Honig
  • Eiswürfel

=> Alles klein schnibbeln, mischen und pürrieren bis ein dickflüssiger Smoothie entstanden ist. Die Mischung aus Obst und Gemüse soll besonders gesund sein und beim Entgiften helfen. Mehr dazu gibt es hier.

Viele Spaß beim Nachmachen! Eure Jana.