Archive for Dezember 2016

Bunter Rosmarin-Kartoffelsalat mit Honig

29. Dezember 2016

honig-rosmarin-kartoffelnKartoffelsalat gibt es in unzähligen Varianten. Diese hier ist nicht nur schön anzusehen, sondern schmeckt auch noch besonders gut durch eine feine Honignote. Man kann diesen Kartoffelsalat warm und kalt genießen.

Zugegebenermaßen schmecken rote oder lilafarbene Kartoffeln nicht wirklich anders als die normalen. Trotzdem sind sie ein besonderer Augenschmaus – vor allem im Kartoffelsalat. Diese Kartoffelsalatvariante schmeckt dazu noch super lecker und bietet eine Alternative zu vielen schon bekannten Rezepten.

Rosmarin passt immer gut zu Kartoffeln und in einer Marinade aus Öl und Honig kommt die Kombination mit den weitere Zutaten besonders gut zur Geltung: Feigen und Tomaten.

Ihr braucht für vier Portionen:

  • ein Kilogramm kleine Kartoffeln – am besten rot, lilafarbene und gelbe (also normale)
  • vier Tomaten – auch hier könnt ihr Tomaten in verschiedenen Farben nehmen
  • zwei Feigen
  • einen Zweig Rosmarin
  • einen Esslöffel Berliner Honig
  • vier Esslöffel Olivenöl
  • zwei Esslöffel Apfelessig
  • zwei Esslöffel Wasser
  • Salz, Pfeffer und Paprikapulver zum Würzen

Als erstes kocht ihr die Kartoffeln und schneidet sie in Würfel bzw. Schnitze – die Schale kann gerne dran bleiben. Das selbe macht ihr mit den Tomaten und den Feigen.

Dann rührt ihr eine Soße aus Öl, Essig, Wasser, Honig und Gewürzen an und gebt sie darüber. Am Ende zupft ihr den Rosmarin darüber und lasst alles gut durchziehen.

Fertig. Lecker. Guten Appetit. Eure Jana

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Honigtoast

16. Dezember 2016
honigtoast

Foto: Jana Tashina Wörrle

Auch Toastbrot muss nicht aus der Tüte kommen. Man kann es ganz einfach selbst backen. Der perfekten Teig dafür enthält eine ganz besondere Zutat: nämlich Honig.

Warmes Brot zum Frühstück: bei den meisten von uns, die genau das bevorzugen, landen am Morgen ein paar Scheiben Toast im Toaster, der sie goldbraun röstet. Der mit Abstand leckerste Belag darauf kann natürlich nichts anderes als Honig sein – egal ob mit oder ohne Butter darunter.

Wer sein Toastbrot gerne auch mal selber backen möchte, kann jetzt feststellen, dass Honig nicht nur auf der Stulle super ist, sondern auch im Teig.

Für ein Toastbrot braucht ihr:

  • 500 Gramm Vollkorn-Dinkelmehl
  • 150 Milliliter Milch
  • 150 Milliliter Wasser
  • 20 Gramm Hefe
  • 10 Gramm Salz
  • einen Teelöffel Berliner Honig
  • 50 Gramm Öl

Als erstes müsst ihr die Hefe „starten“. Dazu mischt ihr Wasser, Milch – beides sollte lauwarm sein – und Hefe in einer Schüssel und lasst es etwa eine halbe Stunde stehen. Dann kommen die restliche Zutaten dazu. Diese werden miteinander vermengt und gut durchgeknetet. Dann muss der Hefeteig erst einmal gehen – am besten mindestens zwei Stunden.

Nach der Gehzeit formt ihr aus dem Teig vier Kugeln und knetet sie nochmals kurz durch, bevor ihr sie in eine Kastenform gebt. Die Kastenform kleidet ihr am besten mit Backpapier aus, denn dann klebt der Teig beim Backen nicht an der Form fest. Vier Kugeln übrigens deshalb, damit das Toastbrot auch die typische Form bekommt. Außerdem bekommt ihr dann ein Brot, das sich prima in vier Teile teilen lässt. Man kann einen Teil oder mehrere Teile dann auch prima einfrieren und hat so selbst gebackenes Brot auf Vorrat.

Wichtig sind die Backzeiten: So wird der Backofen auf 220 Grad (Ober- und Unterhitze) vorgeheizt und dann backt das Toastbrot darin auf der mittleren Schiene etwa fünf Minuten lang. Danach schaltet ihr die Temperatur auf 180 Grad herunter und lasst das Brot 40 Minuten im Ofen backen. Mit dieser Temperatur-Kombination bekommt das Brot eine schöne Kruste und wird innen nicht zu trocken. Um dies zu verhindern, solltet ihr auch daran denken, in den Ofen eine Schale mit Wasser zu stellen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und ein schönes Frühstück! Eure Jana

Honigkaramell-Sirup zum Kaffee

4. Dezember 2016

honigkaramellsirupOb Vanille, Schoko oder Karamell – bei den meisten der großen Kaffeeläden gehört Sirup im Latte Macchiato, Cappuccino oder Chai Latte zum Standard. Doch den kann man auch ganz einfach selbst machen und sich so den Kaffee zuhause aufpeppen. Dieses leckere Sirup-Rezept mit Honig versüßt jedoch nicht nur Kaffe. Auch in die heiße Milch, in Quark oder auf Eierkuchen passt er prima.

Karamelliger geht es kaum: Dieser Sirup mit Zimt und Vanille passt perfekt zur Vorweihnachtszeit. Er peppt Süßspeisen auf und versüßt Kaffe, Milch oder Chai-Tee mit einer ganz besonderen Honignote.

Für eine große Portion Honigkaramell-Sirup braucht ihr:

  • 200 Gramm Berliner Honig
  • 100 Gramm Zucker
  • einen halben Liter Milch
  • jeweils eine Prise Vanille und Zimt
  • zwei Prisen Salz

Die Milch füllt ihr in einen Top, gebt Honig, Zucker und Gewürze hinzu und kocht alles einmal auf. Vorsicht: die Milch kocht sehr schnell über, deshalb sollte ihr dabeibleiben, bis alles einmal ordentlich geblubbert hat. Danach könnt ihr die Herdplatte auf die kleinste Stufe stellen und alles noch weitere 30 Minuten köcheln lassen. So karamellisieren Zucker und Honig gut aus und die Milch dickt ein wenig an.

Ganz auf Zucker verzichten zu können, wäre natürlich schön. Doch leider klappt es dann mit dem Karamell-Effekt nicht ganz so gut. Die Mischung macht hier den Geschmack.

Wenn die Milch nun ein wenig eingedickt ist und eine schöne braune Farbe bekommen hat, ist der Sirup fertig und ihr könnt ihn – nach ein wenig Abkühlzeit – in eine Flasche oder ein Schraubglas füllen. Im Kühlschrank hält er sich mindestens zehn Tage.

Einen wunderschönen süßen Advent wünscht Euch Jana.

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