Posts Tagged ‘Honigkosmetik’

Glänzende Haare dank Honig

23. Juli 2017

Foto: Jana Tashina Wörrle

Honig ist nicht nur lecker und gesund. Man kann ihn – verdünnt mit Wasser – auch prima als Haarspülung nutzen. So geht’s.

Honig verhilft den Haaren zu einem schönen Glanz und macht sie problemlos kämmbar. Und das geht ganz einfach. Für eine selbst gemacht Honig-Haarspülung braucht ihr nur zwei Zutaten: Berliner Honig und Wasser.

Ihr nehmt einfach eine Tasse voll mit warmen Wasser und gebt einen Teelöffel Honig hinein. Dann rührt ihr so lange, bis sich der Honig aufgelöst hat. Ich gebe das Honigwasser dann in einen tiefen Teller und schwenke meine Haare nach dem Haare waschen darin ein paar Minuten – zugegebenermaßen geht das nur bei etwas längeren Haaren. Dann kippe ich den Rest über die Haare, lasse alles ein bis zwei Minuten einwirken und wasche die Spülung dann kurz aus.

Der Effekt stellt sich so richtig gut erst nach zwei bis drei Anwendungen ein. Ich nutze die Spülung etwa einmal in der Woche und bei mir bewirkt sie glänzende Wunder.

Viel Spaß beim Nachmachen! Eure Jana

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Honig-Salz-Peeling

12. März 2017

Zarte, geschmeidige Haut wünscht sich fast jeder. Um diese zu bekommen, muss man sie hin und wieder auf die richtige Art und Weise von alten Hautschuppen befreien und wirklich „porentief“ reinigen“. Dieses Honig-Salz-Peeling hilft dabei – und es pflegt.

 

Für eine Ganzkörperanwendung braucht ihr nur drei Zutaten:

  • 50 Gramm Salz
  • 50 Milliliter Öl
  • 100 Gramm flüssiger Berliner Honig (dieser lässt sich am besten mit den anderen Zutaten mischen)

Als erstes vermischt ihr Öl und Salz miteinander und rührt dann den Honig unter diese Mischung. Gut verrührt könnt ihr das Peeling dann auf die Haut auftragen. Am besten macht ihr das unter der Dusche und optimalerweise nach einer heißen Dusche oder einem Bad, wenn die Poren der Haut weit geöffnet sind. Die gesunden Wirkstoffe des Honigs können so am besten von der Haut aufgenommen werden.

Am Körper solltet ihr das Peeling mit kreisende Bewegungen einmassieren, im Gesicht jedoch nicht zu stark rubbeln, da die Haut hier etwas empfindlicher sein könnte. Nach dem Auftragen sollte das Peeling einwirken können, bevor ihr es mit warmem Wasser wieder abspült.

Ihr werdet sehen und vor allem spüren, wie weich und zart die Haut nach dem Peelen ist. Wenn ihr das Peeling nur für einzelne Körperstellen verwenden wollt, könnt ihr trotzdem die empfohlene Menge anrühren, denn es ist etwa drei Monate haltbar.

Ein weiterer Vorteil: Man muss sich nach dem Duschen und Peelen nicht eincremen, denn das Öl hat die Haut schon gut mit Fett versorgt.

Den Tipp und das Rezept für das Honig-Salz-Peeling habe ich aus dem Buch „Selbst gemacht aus Honig, Wachs & Co.“ von Claudia Bentzien und Claudia Salata.

Viel Spaß beim Peelen! Eure Jana

Auch andere Kosmetik mit Honig kann man prima selber machen – oder künftig bei der Berliner Bärengold GmbH kaufen!

Honig, Wachs und Propolis: Bienenprodukte machen schön

5. Oktober 2016
Frischer Honig

Frischer Honig ist besonders lecker. Aber nicht nur das: er macht auch schön.

Cremes mit Honig oder Lippenbalsam mit Bienenwachs – in vielen Kosmetikprodukten findet man mittlerweile Bienenprodukte. Doch was bewirken die Stoffe aus dem Bienenstock? Wir haben eine Expertin gefragt.

Honig wirkt antibakteriell, genau wie das Kittharz Propolis. So wird Honig gerne Shampoos, Haarkuren und Gesichtswasser eingesetzt – auch wegen seinem Duft. Propolis dient als entzündungshemmender und konservierender Zusatz in kosmetischen Präparaten zur Mundhygiene etwa in Lippenpflegestiften, Mundwasser oder Zahnpasta. Es wird aber auch in Deos verwendet.

Bienenprodukte gegen Falten

Bienenwachs gibt Cremes und Balsam eine gute Konsistenz und Gelée Royale wird als wahres Wundermittel gegen die Hautalterung angepriesen. Auch Bienengift ist manches Mal eine Zutat in Hautcremes und soll der Faltenbildung vorbeugen.

Das was die Bienen in ihrem Stock produzieren – und das ist weit mehr als nur Honig – wird immer öfter auch in Kosmetik eingesetzt. Und das hat gute Gründe.

Bienenprodukte in der Kosmetik erleben derzeit eine Renaissance. „Zurück zur Natur liegt generell im Trend. Dazu gehört auch das Herstellen der eigenen Naturkosmetik. Hierbei haben Bienen und deren Produkte ein besonders „naturverbundenes“ Image“, erklärt Annette Schroeder vom Bieneninstitut der Universität Hohenheim, warum sowohl fertige Kosmetik aus Honig, Bienenwachs und Co als auch Rezepte dafür gefragt sind.

Schon seit Jahrtausenden werden Bienenprodukte in der Kosmetik eingesetzt. „Sogar der ägyptischen Königin Kleopatra wird Ihre Schönheit einem täglichen Bad in Milch und Honig zugeschrieben und Hippokrates behandelte bereits eitrige Wunden mit Honig“, sagt Expertin Schroeder. Generell könnten alle Bienenprodukte in der Kosmetik eingesetzt werden.

Honig: Nahrung für die Haut

Die Wirkung von Honig in der Kosmetik bezieht sich dabei vor allem auf die „Ernährung“ der Haut, denn Honig bindet Feuchtigkeit und versorgt die Haut mit dem, was sie meist sehr dringend braucht: Wasser. Er wirkt beruhigend und klärt Hautunreinheiten durch seine antibakterielle Wirkung.

Bienenwachs dient wie beschrieben meist als Hilfsmittel in der Kosmetik, da es für eine gute Konsistenz der Cremes, Salben und Balsame sorgt – je nach verwendeter Menge. Es ist neutral und nicht reizend auf der Haut.

Propolis hingegen kann durchaus eine Wirkung auf die Haut haben, die man als „reizend“ beschreiben kann. Propolis, das Kittharz aus dem Bienenstock, setzen die Bienen als Isolierung ein und verstopfen damit die Ritzen im Stock. Sie wehren damit aber auch Bakterien, Viren und Pilze ab, die von außen eindringen wollen. Propolis besteht aus verschiedenen, von den Bienen gesammelten, flüssigen Harzen und Bienenspeichel. Es hat eine starke Wirkung und so kann es auch zu starken Reaktionen der Haut kommen, wenn man es nicht verträgt.

Seine antibakterielle, antivirale und antimykotische Wirkung wird gerne gegen Entzündungen im Mund- und Rachenraum und in Handcremes eingesetzt. Propolis regeneriert das Hautgewebe und kann so helfen eine Narbenbildung nach Verletzungen zu verhindern. Daneben hat es einen lokalanästesierenden Effekt und steigert die körpereigenen Abwehrkräfte.

Bienenprodukte können Allergien auslösen

Doch Propolis kann – wie andere Bienenprodukte auch – Allergien auslösen. „Daher rate ich dringend davon ab, Propoliskosmetik täglich anzuwenden“, sagt Annette Schroeder. Proplisallergien seien Kontaktallergien und treten vergleichsweise häufig auf. Da Propolis zudem eine antibiotische Wirkung hat, sollte es nur bei Bedarf verwendet werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass es im Falle des Falles nicht mehr wirkt.

Zu den oft verwendeten Bienenprodukten in der Kosmetik gehört auch Gelée Royale. Es ist das Drüsensekret der Ammenbienen, mit dem sie in den ersten Tagen nach dem Schlüpfen die Arbeiterbienen und die Königin ihr ganzes Leben lang füttern. Es wirkt bakterizid, antibiotisch und antiviral und es soll wegen seiner vielen gesunden Inhaltsstoffen dem Alterungsprozess entgegenwirken. Gelée Royale enthält 16 Aminosäuren, 12 Vitamine sowie Kalium, Phosphor, Eisen, Calcium, Kupfer und Silizium.

Kosmetik aus Bienenprodukten selbst herstellen

Die positiven Eigenschaften der Bienenprodukte kann man also nutzen, wenn man entsprechende Kosmetik verwendet. Wer auf Nummer sicher gehen will, dass auf die eigene Haut keine unbekannten Stoffe kommen und dass die Kosmetika ordnungsgemäß hergestellt ist – denn dafür gelten strenge Vorschriften – sollte sie selbst herstellen. Dann hat man auch Einfluss darauf, wie viel der guten Stoffe in der Kosmetik landet. Denn auch wenn „Honig“ auf der Verpackung steht, muss er noch nicht in großen Mengen im Produkt enthalten sein. Hier lohnt sich der Blick auf die Zutatenliste: umso weiter vorne eine Zutat steht, umso mehr davon ist drin.

Das Bieneninstitut in Hohenheim, von dem die Basisinfos dieses Textes stammen, rät zum Selbermachen, denn Kosmetik mit Bienenprodukten sei besonders kostbar und trotzdem einfach herzustellen. Auch Expertin Annette Schroeder stellt ihre Kosmetik selbst her und verwendet hierzu vor allem eigenen Honig und eigenes Wachs.

Grundlegende Infos zur Herstellung und zur Konservierung und Lagerung gibt es unter bienenkunde.uni-hohenheim.de.

Rezepte für Kosmetik aus Bienenprodukten gibt es regelmäßig auch in unserem Blog.>>>

Viel Spaß beim Creme-Rühren und Gesichtsmasken herstellen. Eure Jana

Honig-Bodylotion selbst gemacht

15. September 2016
honig-bodylotion

Foto: Jana Tashina Wörrle

Milch und Honig – es gibt kaum eine bessere Kombination, wenn es um Körperpflege geht. Sie machen die Haut geschmeidig und geben reichlich Nährstoffe. So macht ihr aus nur wenigen Zutaten und ein paar Handgriffen Bodylotion selbst.

Ideal ist selbst gemachte Kosmetik, denn bei ihr kann man sich sicher sein, was drin ist und ob man sie verträgt. Kosmetik selbst herzustellen, muss auch gar nicht aufwendig sein. Für das folgende Rezept braucht ihr nur flüssigen Honig, ein gutes Öl und Vollmilch. Außerdem solltet ihr einen Pürrierstab zur Hand haben.

Die Zutaten für die Honig-Bodylotion

Jetzt geht es ans Selbermachen von Honig-Bodylotion. Ihr braucht dazu:

  • 100 Milliliter Öl – Ich habe Olivenöl verwendet, es geht aber auch beispielsweise Mandelöl.
  • 50 Milliliter Vollmilch mit mindestens 3,5 Prozent Fett
  • einen halben Teelöffel Berliner Honig – Hier wählt ihr am besten Berliner Frühling oder Robinienhonig aus dem Umland, da diese Sorten meist flüssig sind.

Die Milch sollte bestenfalls Zimmertemperatur haben. Ihr gebt sie in einen Mixbecher und fangt an, sie kräftig mit dem Pürrierstab zu quirlen. Dann gebt ihr langsam und Schluck für Schluck das Öl dazu und rührt einige Minuten weiter bzw. so lange, bis die Masse beginnt fester zu werden.

Als letzte Zutat kommt der Honig hinzu. Auch wenn Honig sehr gut für die Haut ist, müsst ihr bei der Dosierung vorsichtig sein, denn Honig ist klebrig. Mehr als ein knapper halber Teelöffel solltet ihr nicht hinzugeben, denn ansonsten klebt die Bodylotion auf der Haut.

Die Masse aus den drei Zutaten wird dann nochmals kräftig gerührt und dann in den Kühlschrank gestellt. Etwas gekühlt, wird sie nochmals ein wenig fester und dann heißt es: Eincremen!

Im Kühlschrank hält sich die Honig-Bodylotion auf jeden Fall einige Tage.

Variante: Honig-Pflegemaske

Als Variante für diejenigen, die die pflegenden und desinfizierenden Eigenschaften von Honig besonders schätzen, bietet es sich an, die Bodylotion mit einer größeren Menge an Honig (etwa einen dicken Teelöffel) zu versehen und sie dann als Maske aufzutragen. Nach einer Einwirkzeit von etwa 15 Minuten könnt ihr sie mit warmen Wasser abwaschen und es bleibt kein Klebeeffekt übrig. Stattdessen: zarte, duftende Haut.

Viel Spaß beim Nachmachen und beim Eincremen! Eure Jana