Archive for the ‘Honig-Kosmetik’ Category

Glänzende Haare dank Honig

23. Juli 2017

Foto: Jana Tashina Wörrle

Honig ist nicht nur lecker und gesund. Man kann ihn – verdünnt mit Wasser – auch prima als Haarspülung nutzen. So geht’s.

Honig verhilft den Haaren zu einem schönen Glanz und macht sie problemlos kämmbar. Und das geht ganz einfach. Für eine selbst gemacht Honig-Haarspülung braucht ihr nur zwei Zutaten: Berliner Honig und Wasser.

Ihr nehmt einfach eine Tasse voll mit warmen Wasser und gebt einen Teelöffel Honig hinein. Dann rührt ihr so lange, bis sich der Honig aufgelöst hat. Ich gebe das Honigwasser dann in einen tiefen Teller und schwenke meine Haare nach dem Haare waschen darin ein paar Minuten – zugegebenermaßen geht das nur bei etwas längeren Haaren. Dann kippe ich den Rest über die Haare, lasse alles ein bis zwei Minuten einwirken und wasche die Spülung dann kurz aus.

Der Effekt stellt sich so richtig gut erst nach zwei bis drei Anwendungen ein. Ich nutze die Spülung etwa einmal in der Woche und bei mir bewirkt sie glänzende Wunder.

Viel Spaß beim Nachmachen! Eure Jana

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Die Seife mit dem Lieblingshonig

14. Oktober 2016

Fotos: Jana Tashina Wörrle

Honig ist nicht nur gesund und lecker, sondern er pflegt auch die Haut. Man kann ihn prima als Zutat für Seife verwenden. Hier bekommt ihr ein ganz einfaches Rezept für Honigseife, die den eigenen Lieblingshonig enthält.

Manchmal muss man die Welt nicht neu erfinden und kann das nutzen, was es bereits fertig zu kaufen gibt wie etwa Bio-Seifengrundlage. Man kann sie dann ganz einfach mit den Zutaten verfeinern, die man gerne mag und von denen man weiß, dass sie gut wirken. So ist es mit Honig in der Seife, der sich hier perfekt eignet. Er pflegt und duftet.

Für folgendes Rezept habe ich Seifenbasis mit Ziegenmilch verwendet. Es gibt sie meist als Kilopackung zu kaufen. Ich habe dieses Kilo in vier Teile geteilt und daraus Honigseife gemacht.

Und das geht so: Die Seifenbasis macht ihr in einem Wasserbad flüssig und gebt dann den Honig dazu. Ich habe 250 Gramm Seifenbasis genommen und dann einen dicken Esslöffel Berliner Honig hinzugefügt – in meinem Fall Frühlingshonig. Dann wird alles kräftig umgerührt und in Formen gegossen.

Die Formen sollten möglichst aus Silikon sein, damit man die fertige Seife auch wieder herausbekommt. Ich habe Eiswürfelformen verwendet, denn ich wollte kleine Seifen zum Verschenken machen. Im Handel gibt es aber auch größere Formen extra für Seifen.

Die Seifenhonigmasse muss nach dem Abfüllen mindestens 24 Stunden Zeit zum Durchhärten bekommen. Dann ist sie schon fertig und kann Eure Hände – oder die der Beschenkten – mit cremigem, duftenden Schaum säubern und pflegen.

Viel Spaß beim Nachmachen und Händewaschen! Eure Jana

Honig, Wachs und Propolis: Bienenprodukte machen schön

5. Oktober 2016
Frischer Honig

Frischer Honig ist besonders lecker. Aber nicht nur das: er macht auch schön.

Cremes mit Honig oder Lippenbalsam mit Bienenwachs – in vielen Kosmetikprodukten findet man mittlerweile Bienenprodukte. Doch was bewirken die Stoffe aus dem Bienenstock? Wir haben eine Expertin gefragt.

Honig wirkt antibakteriell, genau wie das Kittharz Propolis. So wird Honig gerne Shampoos, Haarkuren und Gesichtswasser eingesetzt – auch wegen seinem Duft. Propolis dient als entzündungshemmender und konservierender Zusatz in kosmetischen Präparaten zur Mundhygiene etwa in Lippenpflegestiften, Mundwasser oder Zahnpasta. Es wird aber auch in Deos verwendet.

Bienenprodukte gegen Falten

Bienenwachs gibt Cremes und Balsam eine gute Konsistenz und Gelée Royale wird als wahres Wundermittel gegen die Hautalterung angepriesen. Auch Bienengift ist manches Mal eine Zutat in Hautcremes und soll der Faltenbildung vorbeugen.

Das was die Bienen in ihrem Stock produzieren – und das ist weit mehr als nur Honig – wird immer öfter auch in Kosmetik eingesetzt. Und das hat gute Gründe.

Bienenprodukte in der Kosmetik erleben derzeit eine Renaissance. „Zurück zur Natur liegt generell im Trend. Dazu gehört auch das Herstellen der eigenen Naturkosmetik. Hierbei haben Bienen und deren Produkte ein besonders „naturverbundenes“ Image“, erklärt Annette Schroeder vom Bieneninstitut der Universität Hohenheim, warum sowohl fertige Kosmetik aus Honig, Bienenwachs und Co als auch Rezepte dafür gefragt sind.

Schon seit Jahrtausenden werden Bienenprodukte in der Kosmetik eingesetzt. „Sogar der ägyptischen Königin Kleopatra wird Ihre Schönheit einem täglichen Bad in Milch und Honig zugeschrieben und Hippokrates behandelte bereits eitrige Wunden mit Honig“, sagt Expertin Schroeder. Generell könnten alle Bienenprodukte in der Kosmetik eingesetzt werden.

Honig: Nahrung für die Haut

Die Wirkung von Honig in der Kosmetik bezieht sich dabei vor allem auf die „Ernährung“ der Haut, denn Honig bindet Feuchtigkeit und versorgt die Haut mit dem, was sie meist sehr dringend braucht: Wasser. Er wirkt beruhigend und klärt Hautunreinheiten durch seine antibakterielle Wirkung.

Bienenwachs dient wie beschrieben meist als Hilfsmittel in der Kosmetik, da es für eine gute Konsistenz der Cremes, Salben und Balsame sorgt – je nach verwendeter Menge. Es ist neutral und nicht reizend auf der Haut.

Propolis hingegen kann durchaus eine Wirkung auf die Haut haben, die man als „reizend“ beschreiben kann. Propolis, das Kittharz aus dem Bienenstock, setzen die Bienen als Isolierung ein und verstopfen damit die Ritzen im Stock. Sie wehren damit aber auch Bakterien, Viren und Pilze ab, die von außen eindringen wollen. Propolis besteht aus verschiedenen, von den Bienen gesammelten, flüssigen Harzen und Bienenspeichel. Es hat eine starke Wirkung und so kann es auch zu starken Reaktionen der Haut kommen, wenn man es nicht verträgt.

Seine antibakterielle, antivirale und antimykotische Wirkung wird gerne gegen Entzündungen im Mund- und Rachenraum und in Handcremes eingesetzt. Propolis regeneriert das Hautgewebe und kann so helfen eine Narbenbildung nach Verletzungen zu verhindern. Daneben hat es einen lokalanästesierenden Effekt und steigert die körpereigenen Abwehrkräfte.

Bienenprodukte können Allergien auslösen

Doch Propolis kann – wie andere Bienenprodukte auch – Allergien auslösen. „Daher rate ich dringend davon ab, Propoliskosmetik täglich anzuwenden“, sagt Annette Schroeder. Proplisallergien seien Kontaktallergien und treten vergleichsweise häufig auf. Da Propolis zudem eine antibiotische Wirkung hat, sollte es nur bei Bedarf verwendet werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass es im Falle des Falles nicht mehr wirkt.

Zu den oft verwendeten Bienenprodukten in der Kosmetik gehört auch Gelée Royale. Es ist das Drüsensekret der Ammenbienen, mit dem sie in den ersten Tagen nach dem Schlüpfen die Arbeiterbienen und die Königin ihr ganzes Leben lang füttern. Es wirkt bakterizid, antibiotisch und antiviral und es soll wegen seiner vielen gesunden Inhaltsstoffen dem Alterungsprozess entgegenwirken. Gelée Royale enthält 16 Aminosäuren, 12 Vitamine sowie Kalium, Phosphor, Eisen, Calcium, Kupfer und Silizium.

Kosmetik aus Bienenprodukten selbst herstellen

Die positiven Eigenschaften der Bienenprodukte kann man also nutzen, wenn man entsprechende Kosmetik verwendet. Wer auf Nummer sicher gehen will, dass auf die eigene Haut keine unbekannten Stoffe kommen und dass die Kosmetika ordnungsgemäß hergestellt ist – denn dafür gelten strenge Vorschriften – sollte sie selbst herstellen. Dann hat man auch Einfluss darauf, wie viel der guten Stoffe in der Kosmetik landet. Denn auch wenn „Honig“ auf der Verpackung steht, muss er noch nicht in großen Mengen im Produkt enthalten sein. Hier lohnt sich der Blick auf die Zutatenliste: umso weiter vorne eine Zutat steht, umso mehr davon ist drin.

Das Bieneninstitut in Hohenheim, von dem die Basisinfos dieses Textes stammen, rät zum Selbermachen, denn Kosmetik mit Bienenprodukten sei besonders kostbar und trotzdem einfach herzustellen. Auch Expertin Annette Schroeder stellt ihre Kosmetik selbst her und verwendet hierzu vor allem eigenen Honig und eigenes Wachs.

Grundlegende Infos zur Herstellung und zur Konservierung und Lagerung gibt es unter bienenkunde.uni-hohenheim.de.

Rezepte für Kosmetik aus Bienenprodukten gibt es regelmäßig auch in unserem Blog.>>>

Viel Spaß beim Creme-Rühren und Gesichtsmasken herstellen. Eure Jana

Honig-Bodylotion selbst gemacht

15. September 2016
honig-bodylotion

Foto: Jana Tashina Wörrle

Milch und Honig – es gibt kaum eine bessere Kombination, wenn es um Körperpflege geht. Sie machen die Haut geschmeidig und geben reichlich Nährstoffe. So macht ihr aus nur wenigen Zutaten und ein paar Handgriffen Bodylotion selbst.

Ideal ist selbst gemachte Kosmetik, denn bei ihr kann man sich sicher sein, was drin ist und ob man sie verträgt. Kosmetik selbst herzustellen, muss auch gar nicht aufwendig sein. Für das folgende Rezept braucht ihr nur flüssigen Honig, ein gutes Öl und Vollmilch. Außerdem solltet ihr einen Pürrierstab zur Hand haben.

Die Zutaten für die Honig-Bodylotion

Jetzt geht es ans Selbermachen von Honig-Bodylotion. Ihr braucht dazu:

  • 100 Milliliter Öl – Ich habe Olivenöl verwendet, es geht aber auch beispielsweise Mandelöl.
  • 50 Milliliter Vollmilch mit mindestens 3,5 Prozent Fett
  • einen halben Teelöffel Berliner Honig – Hier wählt ihr am besten Berliner Frühling oder Robinienhonig aus dem Umland, da diese Sorten meist flüssig sind.

Die Milch sollte bestenfalls Zimmertemperatur haben. Ihr gebt sie in einen Mixbecher und fangt an, sie kräftig mit dem Pürrierstab zu quirlen. Dann gebt ihr langsam und Schluck für Schluck das Öl dazu und rührt einige Minuten weiter bzw. so lange, bis die Masse beginnt fester zu werden.

Als letzte Zutat kommt der Honig hinzu. Auch wenn Honig sehr gut für die Haut ist, müsst ihr bei der Dosierung vorsichtig sein, denn Honig ist klebrig. Mehr als ein knapper halber Teelöffel solltet ihr nicht hinzugeben, denn ansonsten klebt die Bodylotion auf der Haut.

Die Masse aus den drei Zutaten wird dann nochmals kräftig gerührt und dann in den Kühlschrank gestellt. Etwas gekühlt, wird sie nochmals ein wenig fester und dann heißt es: Eincremen!

Im Kühlschrank hält sich die Honig-Bodylotion auf jeden Fall einige Tage.

Variante: Honig-Pflegemaske

Als Variante für diejenigen, die die pflegenden und desinfizierenden Eigenschaften von Honig besonders schätzen, bietet es sich an, die Bodylotion mit einer größeren Menge an Honig (etwa einen dicken Teelöffel) zu versehen und sie dann als Maske aufzutragen. Nach einer Einwirkzeit von etwa 15 Minuten könnt ihr sie mit warmen Wasser abwaschen und es bleibt kein Klebeeffekt übrig. Stattdessen: zarte, duftende Haut.

Viel Spaß beim Nachmachen und beim Eincremen! Eure Jana

Honig macht schöne Hände

9. November 2015

Trockene Haut an der Händen und besonders um die Fingernägel herum ist nicht nur unschön, sondern kann auch schmerzhaft sein, wenn die Haut einreißt oder spannt und juckt. Schuld daran sind meist häufiges Händewaschen und trockene Heizungsluft. Gut tun da sowohl ein sanftes Peeling als auch eine Handmaske. Honig als Zutat kann da Wunder wirken. So geht`s.

Wenn die Haut an den Händen total ausgetrocknet ist, ist das unangenehm. Sie jedoch ständig einzucremen und so immer wieder einen fettigen Film auf den Fingern zu haben, stört oft im Alltag. Raue, rissige Haut um die Fingernägel herum regt zudem dazu an, dass man andauernd daran herumfummelt. Die Haut reißt dann nicht selten ein und es blutet.

Wer seine Hände deshalb pflegen will, ohne ständig mit diversen Cremes und anderen eventuell teuren Hilfsmitteln hantieren zu müssen, kann ganz einfach Honig nutzen – und ein paar andere Hausmittel.

Honigpeeling

Um die trockene Haut von alten Hautschuppen zu befreien, um die darunterliegende gesunde Haut anzuregen und um diese zu pflegen, eignet sich ein sanftes Handpeeling. Dafür nehmt ihr einfach Honig, kernige Haferflocken und Öl (ich verwende Olivenöl, man kann aber auch Mandelöl oder ein anderes hochwertiges Öl nutzen). Von Honig und Haferflocken genügt jeweils ein Teelöffel, vom Öl nehmt ihr zwei und mischt alles zusammen.

Wem die Haferflocken zu weich sind, der kann auch stattdessen Salz verwenden. Aber Vorsicht bei empfindlicher Haut – diese kann durch das Salz gereizt werden.

Das Peeling wird dann quasi wie Seife aufgetragen bzw. kräftig einmassiert – so als würdet ihr ausgiebig die Hände waschen. Ich massiere etwa fünf Minuten und lasse alles dann noch weitere fünf Minuten einwirken, bevor ich es mit warmem Wasser abwasche.

Der Honig wirkt dabei entzündungshemmend und glättet die Haut. Das Öl pflegt und die Haferflocken sorgen für den Peeling-Effekt. Nach der Anwendung fühlt sich die Haut entspannt und weich an.

Foto: Jana Tashina Wörrle

Honigmaske

Braucht die Haut mehr Pflege als eine Frischekur, dann eignet sich eine Handmaske aus Honig und Milch. Dazu nehmt ihr einfach einen Teelöffel Honig und zwei Esslöffel Milch und mixt alles in einer Tasse zusammen. Einfacher verrühren lässt sich die Masse, wenn der Honig ein wenig erwärmt wird – nur nicht über 40 Grad, denn das schadet den guten Inhaltsstoffen im Honig.

Auch diese Masse solltet ihr ausgiebig in die Haut einmassieren und dann etwa zehn Minuten einwirken lassen. Der Honig wirkt wiederum entzündungshemmend und pflegt die Haut. Die Milch sorgt dafür, dass die Maske eine gut anwendbare Konsistenz hat und kühlt zudem, das wirkt regenerierend auf die Haut.

Beide Pflegetipps wirken am besten, wenn ihr sie mindestens einmal in der Woche anwendet. Ich wechsle beides ab, damit die Haut nicht durch das Peeling in Stress gerät und trotzdem immer mal wieder dazu angestoßen wird, alte Hautschuppen loszuwerden. Gepflegt wird sie durch beide Anwendungen.

Viel Spaß beim Ausprobieren! Eure Jana

Peeling, Maske und Badesalz: Honig auf die Haut

4. März 2015

Trockene oder unreine Haut, Pickel und Mitesser – es gibt viele Mittel, Cremes und Wässerchen für die Schönheitspflege zu kaufen. Doch man kann auch einige selber machen – und zwar mit Honig. Hier ein paar Rezepte für schöne, reine Haut.

Heizungsluft und Kälte setzen unserer Haut in den kalten Monaten des Jahres zu. Wer dann zu viel, zu fettige Cremes verwendet, bekommt schnell Pickel. Es ist Zeit für einen kleinen Frühjahrsputz für die Haut. Denn diese kann man prima mit Honig reinigen und pflegen – natürlich nicht pur, sondern in Kombination mit ein paar anderen Zutaten, die man meist schon zuhause hat.

Fangen wir mit dem Peeling an. Damit die Haut pflegende Stoffe aufnehmen kann, muss man sie gut reinigen. Abgestorbene Hautschüppchen können die Poren verstopfen und so für eine unreine Haut sorgen. Also rubbeln wir die Haut doch am besten erst einmal sauber. Folgendes Peeling-Rezept eignet sich fürs Gesicht und den ganzen Körper, allerdings solltet ihr im Gesicht nicht allzu stark reiben, denn Peeling-Körner können die Haut auch verletzen.

Honigpeeling

Für ein Gesichtspeeling braucht ihr (für ein Körperpeeling entsprechend mehr):

  • zwei Esslöffel Quark
  • einen Esslöffel Berliner Honig
  • einen Teelöffel Zucker

Alle Zutaten werden gut miteinander vermischt und dann auf die Haut aufgetragen. Der Honig wirkt antibakteriell, der Quark bringt durch seine Proteine Frische ins Gesicht und die Zuckerkörner rubbeln die Haut sanft sauber. Das Peeling solltet ihr einige Minuten einwirken lassen bzw. gut einmassieren und dann mit warmem Wasser abwaschen. Die Haut fühlt sich danach glatt und gepflegt an, da die Peelingkörner die Durchblutung anregen. Positiver Nebeneffekt: Die Haut spannt nicht wie nach manch einen anderen Peeling mit groben Körnern und chemischen Wirkstoffen. Und das Peeling ist sehr günstig.

Eine andere Variante, um das Gesicht zu reinigen und Pickel zu bekämpfen, ist eine Honig-Milch-Zitronensaft-Maske. Auch sie wirkt antibakteriell und reinigt, jedoch ohne den Peelingeffekt. Der Zitronensaft unterstützt die reinigende Wirkung und durch die Milch wird die Haut nicht gereizt.

Für eine Maske braucht ihr:

  • drei bis vier Esslöffel Milch
  • zwei Esslöffel Berliner Honig
  • ein paar Tropfen Zitronensaft

Honigmaske

Auch diesmal werden alle Zutaten gut verrührt – solange, bis eine glatte Masse entstanden ist. Damit die Maske nicht zu schnell vom Gesicht tropft, nehmt ihr am besten festen Honig wie Rapshonig oder kristallisierten und cremig gerührten Lindenhonig. Die Marke tragt ihr am besten mit einem Pinsel oder einem Wattepad aufs Gesicht auf und lasst sie 15 bis 20 Minuten einwirken. Regelmäßig angewendet soll sie Pickel und unreine Haut dauerhaft bekämpfen.

Als letzten Tipp gibt es was zum Entspannen: ein Badesalz mit Honig. Auch das könnt ihr mit einfachen Zutaten selbst machen. Schon Kleopatra soll ja in Milch und Honig gebadet haben. Den Pflegeeffekt bekommt ihr aber auch dann hin, wenn ihr:

  • eine Tasse grobes Meersalz (250 Gramm)
  • mit einem Esslöffel Honig,
  • einem Tropfen Vanilleöl
  • und 20 Milliliter Sahne mischt.

Das ganze kommt als Badesalz ins heiße Wasser und wenn es gut aufgelöst ist, könnt ihr darin entspannen und werdet automatisch gepflegt. Das Rezept habe ich auf der Website aetherische-oele.net gefunden. Es heißt hier zwar nicht Kleopatras Bad, sondern „Badezusatz Aphrodites Bad“, aber es soll den selben Effekt haben. Auf der Seite gibt es übrigens noch viele weitere Tipps für Badesalze zum Selbermachen und die Grundlagen zu Salzen und Ölen, die man dazu verwenden kann.

Viele Spaß beim Frühjahrsputz und Entspannen! Eure Jana

Honig fürs Haar

1. Oktober 2014

Haarmaske

Honig ist süß und lecker. Er tut den ganzen Körper gut. Auch den Haaren. Hier ein einfaches Honig-Haarkur-Rezept, das den Haaren nach den Monaten voller austrocknender Sonnenstrahlen wieder Glanz verleiht.

Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Die Bienchen bereiten sich auf den Winter vor. Für viele beginnt nun die Honigzeit, denn traditionell ist es immer noch so, dass im Herbst und Winter mehr Honig gegessen wird, als in der heißen Jahreszeit. Schade, denn dann verpasst man was.

Obwohl der Sommer von den meisten von uns sehr geliebt wird, hinterlässt er manchmal Spuren. Vor allem auf Haut und Haar. Honig ist nicht nur lecker, sondern auch gesund fürs Haar. Gegen sprödes Haar hilft eine Kur aus Honig, Olivenöl und Ei.

Ganz einfach zum Nachmachen:

Ihr braucht:

– 1 Teelöffel Berliner Honig
– 2 Esslöffel Olivenöl
– 1 Eigelb

So geht’s:

Haare nass machen. Dann den Honig mit dem Öl vermischen, das Ei trennen und dazugeben. Alles gut mischen und auf dem Haar verteilen. Wer zu fettigen Haaren neigt, sollte den Haaransatz und ein paar folgende Zentimeter des Haars auslassen. Am wichtigsten sind die Haarspitzen, in die ihr die Mischung gut einmassieren solltet. Dann alles mit einem Handtuch einwickeln und eine halbe Stunde abwarten.

Ist alles gut mit Seife ausgespült und das Haar getrocknet, werdet ihr sehen, wie schön Euer Haar glänzen kann. Nebeneffekt: Es duftet nach Honig – und ein bisschen nach Ei.

Viel Spaß beim Nachmachen. Eure Jana

Honig macht schön

7. Mai 2014

Honigmaske2

Na, Frühjahrsputz schon erledigt? Auch schon bei Euch selbst? Wie wäre es mal mit einer kleinen Honig-Schönheitskur. Honig ist lecker und gesund. Und man kann ihn nicht nur essen, sondern auch prima für eine kleine Schönheitskur verwenden.

Der Frühling ist schon lange da und der Sommer steht in den Startlöchern. Zeit also mal etwas gegen trockene Gesichtshaut und für einen frischen Teint zu tun – ja, auch das hat etwas mit Honig zu tun. Honig hilft nämlich, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und er wirkt antibakteriell.

Da Honig auf der Haut allerdings ordentlich klebt, ist es am besten, wenn man ihn mit Magerquark mischt. Auch dieser ersorgt die Haut mit Feuchtigkeit. Ich richte mich hier nach einem Rezept von Klaus Nowottnick aus dem Buch „Propolis – Gewinnung, Rezepte, Anwendung“, in dem er mehrere Rezepte mit Propolis, dem Kittharz aus dem Bienenstock, beschreibt und eines allein mit Honig und Quark. Auch Propolis wirkt antibakteriell und hat noch viele weitere gute Eigenschaften. Man kann es bei vielen Imkern kaufen.

Große Lust auf Honig

Nun wieder zur Honig-Quark-Maske: Dafür braucht ihr laut Rezept im Schnitt (die Mengen können sich je nach Fläche, die damit behandelt werden soll, unterscheiden) drei Esslöffel Honig und drei Esslöffel Magerquark. Meiner Erfahrung nach genügen allerdings auch zwei Esslöffel Quark und ein großer voll Honig. Magerquark übrigens deshalb, damit die ganze Masse möglichst fest bleibt und nicht vom Gesicht tropft.

Am besten nehmt ihr flüssigen Honig, denn der lässt sich gut verstreichen. Da der Honig allerdings so oder so ein wenig angewärmt werden sollte – Vorsicht: nicht über 40 Grad Celsius, denn ansonsten gehen die Enzyme im Honig kaputt – eignet sich allerdings auch fester Honig – er braucht nur ein wenig länger bis er gut zu verstreichen und zu verrühren ist.

Den Honig einfach mit dem Quark mischen und als ein bis zwei Millimeter dicke Paste auf die Gesichtshaut auftragen. Das ganze sollte etwa eine halbe Stunde einwirken. Danach einfach mit warmem Wasser entfernen.

Einzige Nebenwirkung: Man bekommt unheimlich Lust auf Honig. Die Maske ist übrigens auch gut essbar und richtig lecker. Die Gesichtshaut macht sie weich und man fühlt sich unheimlich frisch.

Viel Spaß beim Ausprobieren und beim Honignaschen. Eure Jana