Archive for the ‘Rezepte’ Category

Honigfruchtgummis selbst gemacht

13. Januar 2017

Foto: Jana Tashina Wörrle

Naschen mal anders: Das folgende Rezept ist etwas für alle Liebhaber von Gummibärchen. Fruchtgummis kann man nämlich ganz einfach selber machen. Das folgende Rezept verzichtet sogar komplett auf Industriezucker – dafür ist leckerer Honig drin.

Wer es fruchtig mag und gerne nascht, bekommt hier eine leckere – nur mit Honig gesüßte – Alternative zu gewöhnlichen Fruchtgummis. Als Formen habe ich einfach Eiswürfelformen benutzt, aber man kann auch vieles andere dafür nutzen.

Für zwei Eiswürfelformen voller Fruchtgummis braucht ihr:

  • 250 Gramm gefrorene Himbeeren (oder andere Beeren)
  • zwei dicke Esslöffel Berliner Honig
  • ein Esslöffel Zitronensaft
  • ein Päckchen Gelatine

Als erstes wird die Gelatine in Wasser aufgeweicht. Währenddessen gebt ihr die Beeren in einen Topf und lasst sie auf kleiner Flamme warm werden. Wenn die Gelatine weich geworden ist und die Beeren richtig warm sind – kochen müssen sie nicht – gebt ihr die Gelatine gemeinsam mit dem Honig und dem Zitronensaft dazu.

Die ganze gut durchgerührte Masse wird dann püriert und ihr gebt sie dann einfach nur noch in die Formen und lasst sie abkühlen. Sobald sie nur noch lauwarm ist, könnt ihr die Formen in den Kühlschrank stellen. Und jetzt heißt es warten. Bis die Gelatine richtig fest geworden ist und den Fruchtgummis die richtige Konsistenz gibt, dauert es rund 24 Stunden.

Dann kann es losgehen mit dem Naschen! Lasst es Euch schmecken. Eure Jana

Bunter Rosmarin-Kartoffelsalat mit Honig

29. Dezember 2016

honig-rosmarin-kartoffelnKartoffelsalat gibt es in unzähligen Varianten. Diese hier ist nicht nur schön anzusehen, sondern schmeckt auch noch besonders gut durch eine feine Honignote. Man kann diesen Kartoffelsalat warm und kalt genießen.

Zugegebenermaßen schmecken rote oder lilafarbene Kartoffeln nicht wirklich anders als die normalen. Trotzdem sind sie ein besonderer Augenschmaus – vor allem im Kartoffelsalat. Diese Kartoffelsalatvariante schmeckt dazu noch super lecker und bietet eine Alternative zu vielen schon bekannten Rezepten.

Rosmarin passt immer gut zu Kartoffeln und in einer Marinade aus Öl und Honig kommt die Kombination mit den weitere Zutaten besonders gut zur Geltung: Feigen und Tomaten.

Ihr braucht für vier Portionen:

  • ein Kilogramm kleine Kartoffeln – am besten rot, lilafarbene und gelbe (also normale)
  • vier Tomaten – auch hier könnt ihr Tomaten in verschiedenen Farben nehmen
  • zwei Feigen
  • einen Zweig Rosmarin
  • einen Esslöffel Berliner Honig
  • vier Esslöffel Olivenöl
  • zwei Esslöffel Apfelessig
  • zwei Esslöffel Wasser
  • Salz, Pfeffer und Paprikapulver zum Würzen

Als erstes kocht ihr die Kartoffeln und schneidet sie in Würfel bzw. Schnitze – die Schale kann gerne dran bleiben. Das selbe macht ihr mit den Tomaten und den Feigen.

Dann rührt ihr eine Soße aus Öl, Essig, Wasser, Honig und Gewürzen an und gebt sie darüber. Am Ende zupft ihr den Rosmarin darüber und lasst alles gut durchziehen.

Fertig. Lecker. Guten Appetit. Eure Jana

Honigtoast

16. Dezember 2016
honigtoast

Foto: Jana Tashina Wörrle

Auch Toastbrot muss nicht aus der Tüte kommen. Man kann es ganz einfach selbst backen. Der perfekten Teig dafür enthält eine ganz besondere Zutat: nämlich Honig.

Warmes Brot zum Frühstück: bei den meisten von uns, die genau das bevorzugen, landen am Morgen ein paar Scheiben Toast im Toaster, der sie goldbraun röstet. Der mit Abstand leckerste Belag darauf kann natürlich nichts anderes als Honig sein – egal ob mit oder ohne Butter darunter.

Wer sein Toastbrot gerne auch mal selber backen möchte, kann jetzt feststellen, dass Honig nicht nur auf der Stulle super ist, sondern auch im Teig.

Für ein Toastbrot braucht ihr:

  • 500 Gramm Vollkorn-Dinkelmehl
  • 150 Milliliter Milch
  • 150 Milliliter Wasser
  • 20 Gramm Hefe
  • 10 Gramm Salz
  • einen Teelöffel Berliner Honig
  • 50 Gramm Öl

Als erstes müsst ihr die Hefe „starten“. Dazu mischt ihr Wasser, Milch – beides sollte lauwarm sein – und Hefe in einer Schüssel und lasst es etwa eine halbe Stunde stehen. Dann kommen die restliche Zutaten dazu. Diese werden miteinander vermengt und gut durchgeknetet. Dann muss der Hefeteig erst einmal gehen – am besten mindestens zwei Stunden.

Nach der Gehzeit formt ihr aus dem Teig vier Kugeln und knetet sie nochmals kurz durch, bevor ihr sie in eine Kastenform gebt. Die Kastenform kleidet ihr am besten mit Backpapier aus, denn dann klebt der Teig beim Backen nicht an der Form fest. Vier Kugeln übrigens deshalb, damit das Toastbrot auch die typische Form bekommt. Außerdem bekommt ihr dann ein Brot, das sich prima in vier Teile teilen lässt. Man kann einen Teil oder mehrere Teile dann auch prima einfrieren und hat so selbst gebackenes Brot auf Vorrat.

Wichtig sind die Backzeiten: So wird der Backofen auf 220 Grad (Ober- und Unterhitze) vorgeheizt und dann backt das Toastbrot darin auf der mittleren Schiene etwa fünf Minuten lang. Danach schaltet ihr die Temperatur auf 180 Grad herunter und lasst das Brot 40 Minuten im Ofen backen. Mit dieser Temperatur-Kombination bekommt das Brot eine schöne Kruste und wird innen nicht zu trocken. Um dies zu verhindern, solltet ihr auch daran denken, in den Ofen eine Schale mit Wasser zu stellen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und ein schönes Frühstück! Eure Jana

Honigkaramell-Sirup zum Kaffee

4. Dezember 2016

honigkaramellsirupOb Vanille, Schoko oder Karamell – bei den meisten der großen Kaffeeläden gehört Sirup im Latte Macchiato, Cappuccino oder Chai Latte zum Standard. Doch den kann man auch ganz einfach selbst machen und sich so den Kaffee zuhause aufpeppen. Dieses leckere Sirup-Rezept mit Honig versüßt jedoch nicht nur Kaffe. Auch in die heiße Milch, in Quark oder auf Eierkuchen passt er prima.

Karamelliger geht es kaum: Dieser Sirup mit Zimt und Vanille passt perfekt zur Vorweihnachtszeit. Er peppt Süßspeisen auf und versüßt Kaffe, Milch oder Chai-Tee mit einer ganz besonderen Honignote.

Für eine große Portion Honigkaramell-Sirup braucht ihr:

  • 200 Gramm Berliner Honig
  • 100 Gramm Zucker
  • einen halben Liter Milch
  • jeweils eine Prise Vanille und Zimt
  • zwei Prisen Salz

Die Milch füllt ihr in einen Top, gebt Honig, Zucker und Gewürze hinzu und kocht alles einmal auf. Vorsicht: die Milch kocht sehr schnell über, deshalb sollte ihr dabeibleiben, bis alles einmal ordentlich geblubbert hat. Danach könnt ihr die Herdplatte auf die kleinste Stufe stellen und alles noch weitere 30 Minuten köcheln lassen. So karamellisieren Zucker und Honig gut aus und die Milch dickt ein wenig an.

Ganz auf Zucker verzichten zu können, wäre natürlich schön. Doch leider klappt es dann mit dem Karamell-Effekt nicht ganz so gut. Die Mischung macht hier den Geschmack.

Wenn die Milch nun ein wenig eingedickt ist und eine schöne braune Farbe bekommen hat, ist der Sirup fertig und ihr könnt ihn – nach ein wenig Abkühlzeit – in eine Flasche oder ein Schraubglas füllen. Im Kühlschrank hält er sich mindestens zehn Tage.

Einen wunderschönen süßen Advent wünscht Euch Jana.

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Honigmassage für den Truthahn

22. November 2016

truthahnThanksgiving steht vor der Tür und die Vorbereitungen für den Truthahn sind bei vielen, die dieses Fest auch bei uns in amerikanischer Tradition feiern, voll im Gange. Ein Tipp, damit der Truthahn eine möglichst schöne Kruste bekommt: eine regelmäßige Honigmassage während des Backens.

Anders als bei uns ist Thanksgiving in den USA ein Feiertag. Doch auch hierzulande bekommt der Tag immer mehr Bedeutung bzw. bereiten viele gerne zu diesem Anlass einen Truthahn zu. Thanksgiving wird immer am vierten Donnerstag im November gefeiert. In diesem Jahr ist das der 24. November.

Dann gibt es den Truthahn zu essen. Doch vorher muss seine Zubereitung gut geplant sein, denn sie braucht Zeit. Es kommt auf die Größe an, wie lange ein Truthhahn im Ofen verweilt und seine Haut zur knusprigen Kruste wird. Damit die Kruste möglichst viel Geschmack bekommt, lohnt es sich, sie immer wieder mit einer Marinade aus Honig und Butter einzureiben.

Und dabei sollte man nicht knausrig sein. Mischt am besten ein Päckchen Butter mit einem Glas Honig und erwärmt beides so, dass es fast flüssig ist und sich gut verbindet. Mit hinein in die Honig-Butter-Marinade kommen je nach Belieben noch Gewürze und Kräuter.

Dann wird massiert. Erst zum Beginn mit einer ordnetlichen Portion, bevor der Truthahn in den Ofen wandert; dann etwa jede halbe Stunde von neuem. Statt einer Massage mit den Händen ist dann jedoch ein Pinsel von Vorteil, mit dem der heiße Vogel immer wieder mit Honigbutter bestrichen wird. Ihr werdet sehen, wie schön gleichmäßig er bräunt und wie schön knusprig er wird.

Kleiner Tipp: Wenn die Haut zu dunkel wird und das Truthahnfleisch noch nicht gar ist, sollte man den Bratvogel einfach mit ein wenig Alufolie abdecken und weiter brutzeln lassen.

Happy Thanksgiving!

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Honigkekse für die Vorweihnachtszeit

20. November 2016

honigkekseJetzt ist Zeit zum Plätzchen backen. Einfach, lecker und schnell ist dieses Plätzchenrezept mit Honig für Ausstecherchen.

Wer will, der kann sie schmücken und verzieren – mit Marmelade bestreichen, mit Zuckerperlen dekorieren oder mit Nüssen bestreuen. Sie schmecken allerdings auch pur schon sehr lecker: Ausstecherchen, die Klassiker unter den Weihnachtsplätzchen. Unsere Variante ist natürlich mit Honig statt mit Zucker.

Für zwei Bleche Kekse braucht ihr:

  • 300 Gramm Dinkelvollkornmehl
  • 160 Gramm Butter
  • 100 Gramm Berliner Honig
  • 2 Eier
  • eine Prise Salz
  • und je eine Messerspitze Vanille und eine mit Zimt

Für den Teig mischt ihr alle Zutaten und knetet die Mischung gut durch. Dann sollte der Teig etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank. So lässt er sich besser ausrollen.

Genau das ist dann der nächste Arbeitsschritt. Am besten rollt ihr den Teig so dünn aus, dass er nicht mehr als drei bis vier Millimeter dick ist. Und schon geht es ans Ausstechen – Form und Größe je nach Belieben.

Der Ofen sollte fürs Backen auf ungefähr 180 Grad vorgeheizt werden. Dann dauert es etwa zehn Minuten und wenn es richtig schön lecker duftet, sind die Kekse dann schon fertig.

Lasst es Euch schmecken! Eure Jana

Möhrensuppe mit Honig

28. Oktober 2016
Möhren

Fast genauso schön, wie diese frischen Möhren, leuchtet auch die Möhrensuppe im Topf.

Es ist Herbst, draußen nieselt es. Gegen die graue Stimmung hilft am besten eine warme Suppe. Dieses leckere Rezept mit Möhren und Honig hebt die Laune ganz sicher – allein schon wegen der schönen Farbe.

Ihr braucht für einen Topf voll Möhrensuppe:

  • drei große oder fünf kleine Möhren
  • eine Zwiebel (und etwas Öl zum Anbraten)
  • zwei Esslöffel Berliner Honig
  • 50 Milliliter Sahne
  • Koriander nach Belieben oder andere frische Kräuter
  • Pfeffer, Salz und Curry zum Würzen – wer es scharf mag, nimmt noch Chili dazu

Als erstes schält ihr die Zwiebel, schneidet sie in Würfel und bratet sie in etwas Öl im Topf an. Während die Zwiebel brutzelt, schneidet ihr die Möhren in Scheiben und gebt sie dann dazu. Nach einem weiteren kurzen Anbraten löscht ihr alles mit Wasser ab und lasst die Möhren weich kochen. Die Wassermenge sollte so bemessen sein, dass alle Möhren gut mit Wasser bedeckt sind, aber nicht zu sehr schwimmen.

Dann geht es ans Pürieren. Mit einem Pürierstab macht ihr aus den groben Gemüsestücken eine cremige Suppe. Sie wird als nächstes nochmals kurz aufgekocht und dann kommen die Gewürze und Kräuter dazu genauso wie die Sahne. Dann schaltet ihr die Herdplatte ab und gebt als letztes den Honig hinein.

Nochmals umrühren, abschmecken, kurz ziehen lassen und genießen! Eure Jana

Die Seife mit dem Lieblingshonig

14. Oktober 2016

Fotos: Jana Tashina Wörrle

Honig ist nicht nur gesund und lecker, sondern er pflegt auch die Haut. Man kann ihn prima als Zutat für Seife verwenden. Hier bekommt ihr ein ganz einfaches Rezept für Honigseife, die den eigenen Lieblingshonig enthält.

Manchmal muss man die Welt nicht neu erfinden und kann das nutzen, was es bereits fertig zu kaufen gibt wie etwa Bio-Seifengrundlage. Man kann sie dann ganz einfach mit den Zutaten verfeinern, die man gerne mag und von denen man weiß, dass sie gut wirken. So ist es mit Honig in der Seife, der sich hier perfekt eignet. Er pflegt und duftet.

Für folgendes Rezept habe ich Seifenbasis mit Ziegenmilch verwendet. Es gibt sie meist als Kilopackung zu kaufen. Ich habe dieses Kilo in vier Teile geteilt und daraus Honigseife gemacht.

Und das geht so: Die Seifenbasis macht ihr in einem Wasserbad flüssig und gebt dann den Honig dazu. Ich habe 250 Gramm Seifenbasis genommen und dann einen dicken Esslöffel Berliner Honig hinzugefügt – in meinem Fall Frühlingshonig. Dann wird alles kräftig umgerührt und in Formen gegossen.

Die Formen sollten möglichst aus Silikon sein, damit man die fertige Seife auch wieder herausbekommt. Ich habe Eiswürfelformen verwendet, denn ich wollte kleine Seifen zum Verschenken machen. Im Handel gibt es aber auch größere Formen extra für Seifen.

Die Seifenhonigmasse muss nach dem Abfüllen mindestens 24 Stunden Zeit zum Durchhärten bekommen. Dann ist sie schon fertig und kann Eure Hände – oder die der Beschenkten – mit cremigem, duftenden Schaum säubern und pflegen.

Viel Spaß beim Nachmachen und Händewaschen! Eure Jana

Gebratene Honig-Banane

29. September 2016

Foto: Jana Tashina Wörrle

Der Duft macht Appetit und wenn man diesen leckeren Nachtisch gegessen hat, ist man ordentlich satt: Gebratene Banane mit Honig.

Zugegebenermaßen ist die Konsistenz etwas gewöhnungsbedürftig: Erst knuspert es ein wenig und dann wird es cremig – man kann es auch matschig nennen. Die Banane lässt sich nicht durchweg knusprig braten, aber dennoch ist die Kombination der Schichten und des süßen Honigs mit dem Fruchtgeschmack der Banane sehr lecker.

Für eine Portion braucht ihr: eine Banane, einen Teelöffel flüssigen Berliner Honig, ein bisschen Butter, eine Pfanne, ein Messer und einen Teller.

Nicht zu heiß und nicht zu kalt genießen

Die Banane wird in Stücke geschnitten und in eine heiße Pfanne mit Butter gegeben. Dann bratet ihr beide Seiten der Bananenstücke so lange an, bis sie etwas braun wird. Vorsicht, sie klebt schnell an.

Die angebratenen Scheiben legt ihr auf einen Teller und lasst sie ein wenig abkühlen – am besten nur so lange, bis sie gut genießbar ist. Lässt man sie zu lange abkühlen, geht viel vom guten Geschmack des Nachtischs verloren bzw. wird dann alles sehr matschig.

Auf dem Teller werden die Bananenstücke dann einfach mit dem flüssigen Berliner Honig bekleckert. Mit einem Löffel verteilt ihr so viel Honig über den duftenden Bananenbratlingen, wie ihr es mögt.

Und dann genießen! Eure Jana

Honig-Bodylotion selbst gemacht

15. September 2016
honig-bodylotion

Foto: Jana Tashina Wörrle

Milch und Honig – es gibt kaum eine bessere Kombination, wenn es um Körperpflege geht. Sie machen die Haut geschmeidig und geben reichlich Nährstoffe. So macht ihr aus nur wenigen Zutaten und ein paar Handgriffen Bodylotion selbst.

Ideal ist selbst gemachte Kosmetik, denn bei ihr kann man sich sicher sein, was drin ist und ob man sie verträgt. Kosmetik selbst herzustellen, muss auch gar nicht aufwendig sein. Für das folgende Rezept braucht ihr nur flüssigen Honig, ein gutes Öl und Vollmilch. Außerdem solltet ihr einen Pürrierstab zur Hand haben.

Die Zutaten für die Honig-Bodylotion

Jetzt geht es ans Selbermachen von Honig-Bodylotion. Ihr braucht dazu:

  • 100 Milliliter Öl – Ich habe Olivenöl verwendet, es geht aber auch beispielsweise Mandelöl.
  • 50 Milliliter Vollmilch mit mindestens 3,5 Prozent Fett
  • einen halben Teelöffel Berliner Honig – Hier wählt ihr am besten Berliner Frühling oder Robinienhonig aus dem Umland, da diese Sorten meist flüssig sind.

Die Milch sollte bestenfalls Zimmertemperatur haben. Ihr gebt sie in einen Mixbecher und fangt an, sie kräftig mit dem Pürrierstab zu quirlen. Dann gebt ihr langsam und Schluck für Schluck das Öl dazu und rührt einige Minuten weiter bzw. so lange, bis die Masse beginnt fester zu werden.

Als letzte Zutat kommt der Honig hinzu. Auch wenn Honig sehr gut für die Haut ist, müsst ihr bei der Dosierung vorsichtig sein, denn Honig ist klebrig. Mehr als ein knapper halber Teelöffel solltet ihr nicht hinzugeben, denn ansonsten klebt die Bodylotion auf der Haut.

Die Masse aus den drei Zutaten wird dann nochmals kräftig gerührt und dann in den Kühlschrank gestellt. Etwas gekühlt, wird sie nochmals ein wenig fester und dann heißt es: Eincremen!

Im Kühlschrank hält sich die Honig-Bodylotion auf jeden Fall einige Tage.

Variante: Honig-Pflegemaske

Als Variante für diejenigen, die die pflegenden und desinfizierenden Eigenschaften von Honig besonders schätzen, bietet es sich an, die Bodylotion mit einer größeren Menge an Honig (etwa einen dicken Teelöffel) zu versehen und sie dann als Maske aufzutragen. Nach einer Einwirkzeit von etwa 15 Minuten könnt ihr sie mit warmen Wasser abwaschen und es bleibt kein Klebeeffekt übrig. Stattdessen: zarte, duftende Haut.

Viel Spaß beim Nachmachen und beim Eincremen! Eure Jana