Lasst Kräuter blühen: der bienenfreundliche Balkon

Bohnenkraut

Im Herbst ist eigentlich Erntezeit, doch manch eine Pflanze kann man auch jetzt einsetzen und damit schon jetzt an die Bienen-Saison 2015 denken. Doppelt schön ist es, wenn ihr das Gepflanzte auch selbst nutzen könnt. Kräuter sind eine optimale Bienenweide.

Man kennt das von Blumenzwiebeln – von Krokus, Tulpe, Narzisse und anderen Frühlingsblühern. Die Zwiebeln werden im Herbst in den Boden gesteckt, damit sie im Frühjahr mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen austreiben können. Doch es gibt noch mehr Pflanzen, denen es nicht schadet sie jetzt noch zu pflanzen. Dazu gehören einige Küchenkräuter. Zusätzlich ist der Herbst und auch der nahende Winter eine gute Vorbereitungszeit auf die neue Blühsaison – egal ob im Garten, auf dem Balkon oder dem Fensterbrett.

Grundsätzlich kann man jeden Balkon bienenfreundlich umgestalten. Was hier alles problemlos blüht und den Bienen gleichzeitig eine gute Nahrungsquelle bietet, hat das „Netzwerk Blühende Landschaft“ in einer ausführlichen Liste zusammengefasst. Man kann sie hier anschauen. Tipps gibt es auch bei der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau im Web-Dokument „Der intelligente Blumenkasten“.

Noch besser ist es, wenn ihr Euch das Angepflanzte auch selbst schmecken lassen könnt – nachdem es geblüht und die Bienchen gefüttert hat. So sind viele Küchenkräuter ein wahrer Leckerbissen für Honigbienen, viele Wildbienen und Schmetterlinge. Da viele Kräuter, die die Insekten mögen, mehrjährig sind, ist es also kein Problem, sie draußen zu überwintern oder jetzt noch zu pflanzen.

Viele der Küchenkräuter, die Pollen und Nektar spenden, gehören zu den Lippenblütlern und sind mehrjährige Stauden. Dazu gehören unter anderem

  • Lavendel,
  • Thymian,
  • Bohnenkraut,
  • Salbei,
  • Pfefferminze und
  • Zitronenmelisse.

Und daraus lassen sich auch wunderbare Tees selber machen, die man am besten frisch aufgebrüht mit einem Löffel Honig genießt. Aber nicht vergessen: den Tee erst abkühlen lassen, denn Temperaturen über 40 Grad schaden den guten Inhaltsstoffen.

Wie das Portal Kräuterallerlei.de beschreibt ist das Pflanzen im Herbst für winterharte Küchenkräuter deshalb so gut, weil dadurch ein besserer Kontakt zwischen Wurzeln und Gartenerde entsteht. Hohlräume im Topf oder im Garten werden durch die Winternässe besser geschlossen und die Pflanzen wachsen besser an. Im Frühjahr sind die Pflanzen dann fit für ein schnelles und stabiles Wachstum.

Weitere Tipps zur Bienenweide und wo man heimische Pflanzen kaufen kann, erfahrt ihr auf der Seite der Initiative „Berlin summt“.

Viel Spaß beim Pflanzen. Eure Jana

Winterbohnenkraut

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