Für Obstliebhaber: Der Honig-Quarkkuchen mit Streuseln

Käsekuchen

Erdbeeren, Rhabarber und wie es aussieht bald auch schon Johannisbeeren, Himbeeren und Kirschen – die Obstsaison beginnt. Nach den Blüten kommen die Früchte und so ist der erste Honig auch schon erntereif. Was liegt da näher als zu kombinieren: Hier das Grundrezept für einen leckeren Honig-Obst-Quarkkuchen.

Wann ward ihr zuletzt auf dem Wochenmarkt? Ich kann Euch sagen, es lohnt sich – und dabei fängt die Saison erst an. Wer keinen eigenen Garten hat, kauft frische Früchte und Gemüse am besten aus der Region und direkt vom Bauern. Auf vielen Wochenmärkten ist das möglich.

Passend zum Feiertag und eventuell für manch einen auch zu einem langen Wochenende habe ich ein Kuchenrezept ausprobiert bzw. so „umgebaut“, dass es nun ein Honigkuchen geworden ist, der sich mit jeglicher Obstsorte kombinieren lässt. Einfach das folgende Grundrezept nehmen, mit Beeren, Rhabarber, Äpfeln oder Birnen bestücken, Streusel drüber, lecker.

Der Honig-Teig

  • 150 g Mehl – Weizen ist hier Standard, aber es klappt auch mit Dinkel
  • ein halber Teelöffel (etwa 1,5 g) Backpulver

mischen und in eine Schüssel sieben.

  • 60 g Berliner Honig
  • eine Prise Vanille – entweder direkt aus einer Schote oder als Pulver
  • eine Prise Salz
  • ein Ei
  • 75 g weiche Butter

hinzufügen und gut vermischen – am besten mit dem Handrührgerät. Dann den Teig in eine Springform geben und 10 Minuten bei 200-225 Grad (Elektro) oder Stufe 3-4 (Gas) vorbacken.

Die Honig-Füllung

  • 750 g Speisequark
  • 120 g Berliner Honig
  • 3 Esslöffel Zitronensaft
  • 50 g Speisestärke oder ein Päckchen Puddingpulver (je nach Geschmack Schoko oder Vanille)
  • 3 Eigelb

gut verrühren.

  • 3 steif geschlagene Eiweiß
  • 200 ml steif geschlagene Schlagsahne

unterheben und in die Springform geben.

Die Honig-Streusel

alles verkneten und als Brocken oder Bröckchen auf dem Kuchen verteilen.

Dann den Kuchen 70 bis 80 Minuten bei 175 Grad (Elektro)oder Stufe 2 (Gas) backen. Ein paar Minuten vor Backende ist es oft ratsam, ein Stück Alufolie über den Kuchen zu legen, damit er durchgaren kann, aber am Rand und an den Streuseln nicht verbrennt.

Grundsätzlich ist das Backen mit Honig nicht viel anders als mit Zucker. Man kann Rezepte allerdings nicht eins zu eins mit Honig statt mit Zucker packen – das wäre viel zu süß. Stattdessen nimmt man gut drei Viertel der Zuckermenge, wenn man ihn mit Honig ersetzt. Zumindest bei diesem Kuchen funktioniert das prima. Nur bei der Verarbeitung ist alles ein wenig klebriger.

Aber dafür duftet der Kuchen beim Backen unbeschreiblich gut nach Honig. Ich habe übrigens Schokoladen-Puddingpulver verwendet – daher die dunklere Farbe bei der Füllung – und Frühlingshonig, der etwas flüssiger und daher gut verrührbar ist. Grundsätzlich kann man jeden Honig nehmen.

Guten Appetit! Eure Jana

Honigkuchen

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