Munter-Macher Suppe mit Kokosöl, Karotten, Ingwer und Honig

Es gibt nichts Schöneres als das Jahr mit einer Erkältung anzufangen. Nach einem Termin mit anderen regionalen Produzenten, fahre ich über Marzahn Richtung Mitte und komme an den goldenen Ms von McDonalds vorbei. Wie einfach wäre das jetzt. Total verrotzt, nicht mal aussteigen – bestellen – essen – fertig. Aber es wäre auch nicht gut. Das Teufelchen siegt nicht. Dem Engelchen fallen schöne Worte ein – Kokos, Möhrchen, Ingwer, Kohl, Honig und schwupp die wupp stehe ich in meiner Küche. Zuerst nehme ich Kulau Kokosöl von meiner lieben Freundin Josefine. Das Kokosöl ist eine willkommene Abwechslung in unserem sonst olivenöllastigem Haushalt. Also ein Experiment. Heute koche ich eine Entschlackungs- und erkältungstaugliche Karottensuppe mit Wirsingkohl, Rosenkohl, Lindenhonig, Ingwer und Muskat. Das sind fast alle Zutaten, die Du brauchst und die ich in meiner Küche gefunden habe. Um für den Rest der Woche versorgt zu sein, nehme ich mir den größten Topf, den ich finden kann – gefühlte 20 Liter (stimmt aber nicht, sind wahrscheinlich nur 7)

Vor dem Pürieren ist nach dem Pürieren

Vor dem Pürieren ist nach dem Pürieren

Du brauchst: 2 Zwiebeln (geschält, halbiert, geviertelt und dann in Streifen geschnitten), 2 Esslöffel Kulau Kokosöl, 1kg Möhren (grob geputzt und dann in Fingerdicke Stücken schneiden), eine halbe Staude Rosenkohl oder ein Netz (waschen, putzen und halbieren) und einen kleinen Wirsingkohl (bzw. die Hälfte von einem großen) in Streifen schneiden. Dann noch 2 Äpfel – davon einen in grobe Stücke und den anderen in feine Stücke schneiden, ein 5-10 cm langes Ingwer Stück (klein geschnitten oder gehackt) und Honig (z.B. Hauptstadtlinde)

Was Du jetzt machst: Das Kokosöl kommt mit den Zwiebeln in den grossen Topf und werden mit etwas Salz ca. 5 Minuten angedünstet. Ich fange mit den Zwiebeln an, und gebe die restlichen Zutaten (Rosenkohl, Möhren und Wirsing) dazu, wie sie fertig werden. Es gibt ja auch die “ich schnippel erstmal alles fertig und dann kommt es in den Topf“ Fraktion. Das mache ich auch manchmal, aber meist halte ich es nicht aus und muss vorher schon den Herd anschmeissen – Parallel setzte ich den Wasserkocher auf, sobald das Wasser gekocht hat, gebe ich es in den Topf – soviel Wasser, dass alles Gemüse gut bedeckt ist. Dazu kommt noch mein grobgeschnittener Apfel mit Schale. Das ganze lasse ich ein paar Minuten (vielleicht 5) köcheln, es muss noch bissfest sein. Jetzt schöpfe ich die Hälfte vom Gemüse mit der Suppe ab und stelle das zur Seite. Die restliche Suppe ist bereit zum Pürieren. Bevor es mit dem Pürierstab losgeht, gebe ich den fein geschnittenen Apfel auch mit Schale und die geschnittenen Ingwerstücken (ohne Schale) in den Topf. Und dann wird es püriert. Wenn alles klein ist, wunderbar, dann wird abgeschmeckt. Du brauchst Salz, Schwarzer Pfeffer, Berliner Lindenhonig (Hauptstadtlinde) und frischen Muskat. Beim Honig rate ich zu Vorsicht, 1 Esslöffel kann genug sein. Ich war mit 2 Esslöffeln Honig nicht sparsam, was Jemi zu der Aussage verleitete, dass es sich um eine Nachtischsuppe handele. Ist natürlich Quatsch. Je nachdem wie süß Du es magst, dosiert Du. Salz brauchst Du bestimmt 1 Teelöffel, aber sei auch hier vorsichtig und taste Dich heran. Ich pfeffere gern und viel. Am besten noch eine Brise Muskat und dann ist alles wieder schön. Wer will, verfeinert mit Sahne. Idealerweise dürfte Petersilie nicht fehlen, wer mag, nimmt von dem beiseite gestellten Gemüse etwas zur Deko.

Muskat ist alles

Muskat ist alles

Vor dem Servieren kommt ein Hauch Muskat über die Suppe, und fertig ist Eure Super-Power-Suppe, die durch den Ingwer eine schöne scharfe Säure hat und vom Muskat und dem Lindenhonig abgerundet wird. Wer richtig satt werden will, nimmt einen sehr großen Teller oder schnippelt noch ein paar Kartoffeln rein. Kalorien müsst ihr keine Zählen, denn in dieser Suppe ist nicht annähernd soviel Fett wie in jedem Restaurants – wir sind fast schon sparsam mit unseren 2 Löffelchen Fett. Aber Vorsicht: diese Suppe ist der absolute Wachmacher. Haben wir selbst wider Willen ausprobiert. Ihr seid top-fit. Also nicht zu spät essen, aber das soll man ja sowieso nicht, ach ja ….

Der Super Munter-Macher

Der Super Munter-Macher

Lasst es Euch schmecken!

Eure Annette von BerlinerHonig

2 Antworten to “Munter-Macher Suppe mit Kokosöl, Karotten, Ingwer und Honig”

  1. Monika Bischofberger Says:

    Hab leider noch kein Kokosöl in meiner Küche (wird
    schnellstmöglich angeschafft), aber diese Power-Suppe ist auch mit Rapsöl DER HAMMER!!
    Diese köstliche Suppe gibts bei mir jetzt öfter!!

    Herzliche Grüße
    Monika

    • berlinerhonig Says:

      Liebe Monika, ich mag die Suppe auch total gern. Man nimmt einfach, was man noch im Kühlschrank findet, ich habe letztens Petersilienwurzel, Pastinaken, Möhren, Rosenkohl und Wirsingkohl genommen. War genau so lecker. Lieben Gruß und Dank, Annette von BerlinerHonig

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